Perleberg : Stabiler Preis für Trinkwasser

Kostbares Nass: Trinkwasser – direkt aus der Leitung.
Kostbares Nass: Trinkwasser – direkt aus der Leitung.

Westprignitzer Zweckverband plant mit Millioneninvestitionen in den kommenden Jahren.

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12. Dezember 2018, 09:34 Uhr

Der Westprignitzer Trink- und Abwasserzweckverband setzt für 2019 auf einen stabilen Trinkwasserabsatz in Höhe der Vorjahre. Rund 952 000 Kubikmeter sollen abgesetzt werden. Dafür wird der Kubikmeterpreis von 1,46 Euro (Netto) und 1,56 Euro (Brutto) unverändert gelassen, beschloss die Verbandsversammlung. Auf diese Weise wolle der WTAZV auch übertriebenen Sparbemühungen der Kunden vorbeugen, hatte Verbandsvorsteherin Silvia Klann zuvor dafür geworben. Der Trinkwasserpreis bleibt seit 2015 unverändert.

Um ihm auch künftig stabil halten zu können und die Qualität des Trinkwassers zu sichern, will der WTAZV ein umfangreiches Investitionsprogramm realisieren. So wird zur Kosteneinsparung, der Zweckverband betreibt relativ viele kleine Wasserwerke, die Ablösung des Wasserwerkes Ferbitz vorangetrieben. Dafür stehen 2019/20 insgesamt rund 430 00 Euro bereit. Neugebaut wird das Wasserwerk Wolfshagen direkt neben der Altanlage, wofür 850 000 Euro in den kommenden zwei Jahren aufgewendet werden. Die Altanlage wird anschließend abgetragen. Diese Variante ist nach Berechnungen des WTAZV kostengünstiger als eine Sanierung.

Erhebliche Mittel fließen in den kommenden Jahren in die Modernisierung des Wasserwerkes Brunow und ab 2020 des Wasserwerkes Gulow. Erneuert werden Trinkwasserleitungen in Bad Wilsnack, Lenzen und Karstädt. 2019 und in den beiden Folgejahren werden in Lenzen je 150 000 Euro für die Erneuerung von Hausanschlüssen investiert. Erneuert werden auch Rohwasserbrunnen, Brunnen und sonstige Ausrüstungen.

Bei den Trinkwasser-Investitionen gibt es einen Überhang von 646 000 Euro aus dem Jahr 2018. Geplant sind für 2019 Aufwendungen von 2,225 Millionen Euro. Die Investitionen sinken in den Folgejahren leicht.

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