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Neujahrsempfang des RWK : Staatskanzlei vergibt Bestnoten

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Chef der Staatskanzlei Albrecht Gerber vergibt Bestnoten an die Region

Gestern Abend lud der regionale Wachstumskern Perleberg-Wittenberge-Karstädt (RWK) zu seinem Neujahrsempfang nach Karstädt ein. Als Vertreter der Landesregierung nahm daran Albrecht Gerber teil. Mit dem Chef der Staatskanzlei sprach Redakteur Hanno Taufenbach über die Autobahn, DSL und die Entwicklung im RWK.

Halten Sie es für korrekt, im Zusammenhang mit dem Bau der A 14 öffentlich noch immer einen Fertigstellungstermin 2020 zu nennen? Wann rechnen Sie ausgehend vom jetzigen Realisierungsstand mit einer durchgängigen Befahrbarkeit von MV bis Magdeburg?
Albrecht Gerber: Zunächst die Fakten: Die Autobahn 14 gehört für die Landesregierung zu den wichtigsten Infrastrukturprojekten. Ich bin überzeugt, sowohl der Regionale Wachstumskern als auch sein Umland werden davon maßgeblich profitieren. Deshalb arbeiten wir in Brandenburg auch ebenso intensiv wie unsere Nachbarländer am Projekt A 14.

Bei uns ist einer von drei Abschnitten seit dem Herbst vergangenen Jahres im Bau. Zwei Abschnitte sind mitten im Planfeststellungsverfahren. Vor dem Hintergrund jüngster Urteile in Sachsen-Anhalt bleibe ich dabei, 2020 ist als Fertigstellungstermin der A 14 von Schwerin nach Magdeburg zu halten, wenn uns die Gerichte keinen Strich durch die Rechnung machen. Ich bin aber optimistisch.

Welche Fördermöglichkeiten gibt es aktuell, um schnelles DSL jenseits einer Funklösung den Bewohnern in Randregionen wie der Prignitz zu ermöglichen?
Albrecht Gerber: Ich freue mich, dass in der Prignitz unser Entwicklungskonzept „Brandenburg – Glasfaser 2020“ mit dem Aufbau einer Breitband-Infrastruktur auf Basis dieser Technologie gestartet ist. Jetzt werden 383 Kilometer Glasfaserkabel verlegt und rund 49 000 Haushalte mit Breitbandanschlüssen versorgt. Das ist eine gute Nachricht für Wirtschaft und Bevölkerung. Auf die Kommunen kommen keine finanziellen Belastungen zu. Der Schwerpunkt der Glasfaserstrategie konzentriert sich dabei auch in der Prignitz auf Standorte, die bislang unter sechs Mbit/s im Download liegen.

Sie sind heute beim Neujahrsempfang des RWK Prignitz. Welchen Eindruck haben Sie von der Entwicklung des Wachstumskerns?
Albrecht Gerber: Der RWK Prignitz hat seine Wahl zum Wachstumskern auch im vergangenen Jahr bestätigt und erweist sich durch engagierte Arbeit vor Ort als wichtiger Anker im Nordwesten Brandenburgs.

Dies zeigt sich auch daran, dass täglich mehr Menschen zur Arbeit nach Wittenberge, Perleberg und Karstädt einpendeln als anders herum.

Ebenfalls erfreulich ist die Entwicklung der Arbeitsplätze am Standort insgesamt. Und es gelang den drei Städten, seit Bestehen des RWK die Arbeitslosenquote stetig zu senken. Ganz besonders beeindruckt hat mich der Wachstumskern im vergangenen Jahr unter anderem mit einem engagierten Fachkräftesicherungskonzept. So erschließt er sich weitere wirtschaftliche Wachstumsmöglichkeiten und schafft Voraussetzungen für noch mehr Arbeitsplätze in der Region.

Danke für das Gespräch.


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erstellt am 15.Jan.2014 | 22:00 Uhr

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