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Der Prignitzer

18. Dezember 2017 | 17:32 Uhr

Perleberg : Spurensuche mit Film und Buch

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Vor dem Hintergrund des Kulturlandthemas 2016 „Handwerk“ und der 777-Jahrfeier veröffentlicht Jens Nering viertes Buch und zweiten Film

svz.de von
erstellt am 23.Feb.2016 | 08:00 Uhr

Seiner „Spurensuche“ in und um Perleberg fügt der Heimatgeschichtler und Videofilmer Jens Nering jetzt einen zweiten Film und ein viertes Buch hinzu. Letzteres steht im Zeichen von Handwerk, Handel und Gewerbe: Im Rahmen des Brandenburger Kulturlandprojektes, an dem Perleberg sich 2016 wiederholt mit einem eigenen Beitrag beteiligt, liegt der Fokus ebenfalls auf dem Handwerk.

Für Jens Nering sind zudem 777 Jahre Stadtrecht, die in diesem Sommer in Perleberg gebührend gefeiert werden, ein weiterer Anlass, seine Buchedition fortzusetzen. Im Gespräch mit dem „Prignitzer“ sagt er aber auch: „Das vierte Buch ist erstmal das Ende … aber nicht der Abschluss.“ Die Recherchen und die Aufarbeitung von Material liefen im Hintergrund natürlich weiter, so Nering.

In einer Auflage von 100 Stück wurde das Buch produziert, das die Handwerksgeschichte von 1896 bis 1938 aufgreift – eine Zeit, in der die Gewerbe übersichtlich in städtischen Unterlagen erfasst wurden. Die Historie ist nach Art des Gewerbes, dem Ort der jeweiligen Sitze und deren Inhaber geordnet dargestellt. Die meisten tabellarischen Übersichten auf 152 Seiten sind mit Abbildungen ergänzt.

Mindestens ebenso spannend für alle Heimatverbundenen und Geschichtsinteressierten dürfte der zweite Teil des Films „Perleberg – Auf Spurensuche“ sein. Er zeigt allgemeines Geschehen in vergangenen Zeiten, wirft aber u.a. auch einen Blick ins Kasernengelände während der Nutzung durch die Sowjetarmee, „mit Originalaufnahmen aus dieser Zeit“, wie Jens Nering ergänzt. Perleberger Tankstellen, deren Hoch-Zeit in den 1930er Jahren lag, sind ein weiteres Thema. Darüber hinaus widmet er sich den Herstellern des Perleberger Mostrichs. Erhältlich sind Buch und Film ab sofort in der Stadtinfo am Großen Markt sowie im Salon von Jurita Nering, Wilsnacker Str. 78. Das Buch kann man außerdem in der Buchhandlung „Kapitel 15“ am Schuhmarkt kaufen.


Ab März: „Vergessene Ansichten – Pritzwalk“


Übrigens erobert Jens Nering jetzt auch andere Prignitzer Gefilde mit einem Buch: Im März ist Verkaufsstart für „Vergessene Ansichten – Pritzwalk“. Mehr als 180 historische Motive zeigen die Dömnitzstadt ganz anders, als viele sie heute oder aus der jüngeren Vergangenheit kennen.

„Eine solch umfassende Bildsammlung muss der Öffentlichkeit, der interessierten Allgemeinheit zur Verfügung gestellt werden. Sie ist Teil der Menschen, die im Zusammenhang mit der Stadt Pritzwalk leben und streben. Die Bilder sollen nicht nur informieren, sie sollen auch unterhalten, sollen einen Blick auf das alte Pritzwalk ermöglichen“, so Jens Nering in einem begleitenden Text zum Buch.

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