Prignitz : Sprühanlage im Heli streikt

Gestern Vormittag konnte kein Helikopter am Himmel entdeckt werden. Denn der hatte einen Maschinenschaden.
Gestern Vormittag konnte kein Helikopter am Himmel entdeckt werden. Denn der hatte einen Maschinenschaden.

Die Luftbekämpfung der Raupen muss unterbrochen werden. Anderer Hubschrauber wird eingesetzt.

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09. Mai 2018, 17:01 Uhr

Die Luftbekämpfung des Eichen-Prozessionsspinners im Landkreis mit dem Biozid Dipel musste von Montagabend bis Dienstagmittag ungeplant unterbrochen werden. Der Hubschrauber streikte und wurde sogar gewechselt.

Grund war ein Maschinenschaden am ersten Helikopter, darüber informierte Kreis-Pressesprecher Frank Stubenrauch. Gegen Mittag konnten die Arbeiten fortgesetzt werden, erklärte Karlheinz Elert, verantwortlicher Koordinator für Brand- und Katastrophenschutz beim Landkreis auf „Prignitzer“-Nachfrage. Die Arbeiten hätten am Montagabend für drei bis vier Stunden und am Dienstag für rund sieben Stunden unterbrochen werden müssen. Dadurch habe man knapp zehn Stunden Zeit verloren. Auch wenn es schwierig wird, die verlorene Zeit wieder aufzuholen, wolle man versuchen, am Mittwochabend dennoch fertig zu werden, erklärte Elert weiter. „Wenn die Technik jetzt weiter durchhält, dann sind wir vielleicht nicht am späten Nachmittag, aber gegen 20 oder 21 Uhr fertig“, ist Elert zuversichtlich.

Der morgige Herrentag solle „hubschrauberfrei“ bleiben, so hoffen die für die Sprühaktion Verantwortlichen.

Der Ausfall wirkte sich nicht auf die Bodenbekämpfung aus, die von der Kreisstraßenmeisterei koordiniert wird, erklärte der zuständige Koordinator Michael Becker auf Nachfrage unserer Redaktion. Die beiden Bodentrupps konnten die Bäume im Raum Karstädt, Putlitz-Berge, Meyenburg, Groß Pankow, Plattenburg, Gumtow und Pritzwalk nach vorgesehenem Zeitplan bearbeiten, hieß es am Nachmittag aus der Pressestelle. Bis dahin konnte der neue Helikopter die Flächen und Bäume in den Bereichen Pritzwalk, Groß Pankow, Gumtow und Plattenburg abfliegen. Heute geht es mit dem Hubschrauber entlang der Elbe, beginnend im Süden bei Bad Wilsnack/Weisen über Wittenberge bis in die Lenzer Wische weiter.

Insgesamt sollen auf rund 420 Hektar Flächen und Bäume behandelt werden.

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