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Der Prignitzer

11. Dezember 2017 | 04:58 Uhr

Spieleparadies auf vier Rädern

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Kinderland Elbtalaue freut sich über gespendete Hüpfburg und viele Outdoorspiele/ Besucherzahlen vom Schullandheim wieder stabil

von
erstellt am 11.Sep.2014 | 11:44 Uhr

Das Haus Kinderland Elbtalaue in Lenzen ist künftig für besondere Anlässe gut gerüstet. Denn zu den neuesten Errungenschaften des Schullandheimes zählt ein Spieleanhänger, prall gefüllt mit vielen Outdoorspielen und einer großen Hüpfburg. Und den nigelnagelneuen Doppelachser gab es für die Einrichtung auch noch zum Nulltarif.

Die Anschaffung haben zwölf Gewerbetreibende aus Lenzen, der Prignitz und sogar aus dem mecklenburgischen Wöbbelin in Zusammenarbeit mit der Regenbogen Kommunales Netzwerk GmbH aus Landau möglich gemacht. „Das ist schon eine tolle Sache. Wir möchten uns bei allen Beteiligten ganz herzlich bedanken“, sagt Manuela Rumsch, Vorstandsmitglied des gemeinnützigen Vereins Schullandheim „Haus Kinderland Elbtalaue“, beim Dankeschön-Empfang am vergangenen Mittwoch.

Aber auch für die Unternehmen lohnt sich ihr Engagement. Denn für jedes der auf dem Spieleanhänger aufgedruckten Firmenlogos erhalten sie Gutscheine. Die können die Sponsoren wieder einlösen, um den Doppelachser samt Inhalt selbst für diverse Feste zu nutzen.

Dass es sich auf der neuen Hüpfburg prima herumtollen lässt, stellten auch Mädchen und Jungen aus Boizenburger Schulklassen bei der Präsentation fest. Sie gehören zu den bisher 4300 Übernachtungsgästen, die in diesem Jahr die 78 Zimmer des Schullandheimes in Beschlag nahmen.

Im vergangenen Jahr sah die Bilanz nicht ganz so rosig aus. Denn während der Zeit des Elbhochwassers gab es einen Einbruch bei den Gästezahlen. „Wir mussten einige Buchungen aus dem Dannenberger Bereich stornieren. Auch die Essenversorgung für das DRK-Kinderferienlager am Rudower See fiel weg. Die Einbußen konnten wir nicht mehr aufholen“, erklärt Manuela Rumsch. „2014 ist besser angelaufen. Im Sommer waren wir ausgelastet“, ist Ingrid Glißmann, Geschäftsführerin der Jugend- und Freizeiteinrichtungen am Rudower See, zufrieden. Vor allem für die Gäste aus der Region Berlin und dem Wendland ist das Schullandheim nach wie vor ein beliebtes Ausflugsziel. Zudem nutzen Chöre oder Musikgruppen das Haus gern an Wochenenden zu Übungszwecken. „Zugenommen haben aber auch Familientreffen“, bestätigt Manuela Rumsch einen weiteren Trend.

Ein weiteres Standbein der Einrichtung ist die Essenversorgung. Rund 300 Portionen pro Tag liefern die Mitarbeiter der hauseigenen Küche an die Schulen und Kitas in Lenzen, Lanz und Wootz aus.

Den neuen, mehrere tausend Euro teuren Spieleanhänger wollen die Kinderland-Betreiber künftig nicht nur bei eigenen Anlässen einsetzen. „Es besteht die Möglichkeit zur Ausleihe gegen eine Gebühr. Mit den Einnahmen wollen wir dann kleinere Neuanschaffungen oder Reparaturen finanzieren“, weiß Manuela Rumsch, wohin die möglichen Einnahmen fließen sollen.


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