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Perleberg : Sperrvermerk für den Kabinentrakt

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Aus der Redaktion des Prignitzers

Haushaltssatzung 2017/18 passierte Finanzausschuss ohne Debatte

von
erstellt am 15.Mär.2017 | 08:51 Uhr

Der Ausschuss für Haushalt, Finanzen und Haushaltskontrolle hatte in seiner Sitzung am Dienstag einen zusätzlichen Tagesordnungspunkt aufgenommen, der dann im weiteren Verlauf die Sitzung bestimmte: Erneut ging es um das zusätzliche Bauvorhaben „Funktionsgebäude Jahnsportpark“.

Bevor Architekt und Ausschussmitglied Matthias Wieck seine Ausführungen zu den möglichen Varianten machte und zu den möglichen Kosteneinsparungen vortrug, unterstrich Frank Plokarz, Stellvertretender Vorsitzender des SSV Einheit Perleberg, die Notwendigkeit eines neuen Funktionsgebäudes. Gleichzeitig verwies er auf die Aktivitäten des Vereins bei der Co-Finanzierung. „Die hohen Mitgliederzahlen haben eine Dynamik entwickelt, so dass wir der Situation nicht mehr Herr werden“, so Plokarz. Doch diese Argumente, wie alle weiteren, die an diesem Abend vorgetragen wurden, prallten am Vorsitzenden der AG Haushalt, Dirk Rumpel (Die Linke) ab. Stolz verkündete er, dass die AG Haushalt, die mit vier Fachleuten aus allen Fraktionen besetzt sei, mit dazu beigetragen habe, dass ein ausgeglichener Etat vorgelegt werden könne. „Wir müssen sinnvoll mit dem Geld umgehen“, so Rumpel immer wieder. Seiner Meinung nach werden noch nicht alle Räumlichkeiten genutzt. Was Protest bei den anwesenden Vereinsmitgliedern hervorrief. Ebenso der Vergleich mit dem Sportverein Eiche 05 Weisen, wo man auch mit zwei Kabinen auskäme. Auch wenn Rumpel immer wieder unterstrich, dass man dem Verein den Anbau nicht verwehren wolle, so bewiesen seine Aussagen das Gegenteil. Selbst auf das Argument, dass die bereits zugesagten Fördermittel verloren gehen könnten, antwortete er: „Das ist mir egal!“

Letztlich wurde die Haushaltssatzung für die Jahre 2017/18 mit dem Sperrvermerk für die Inanspruchnahme der Haushaltsmittel für das Funktionsgebäude Jahnsportpark vom Fachausschuss weiter empfohlen. Somit darf für den Kabinentrakt kein Geld ausgegeben werden, bis die Sperre aufgehoben wird. Am 30. März entscheiden nun erst einmal die Stadtverordneten abschließend darüber. 

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