zur Navigation springen

Autobahnbau geht weiter : Spatenstich für die A14 bei Colbitz

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Sachsen-Anhalt baut 8,5 Kilometer weiter Richtung Prignitz

svz.de von
erstellt am 16.Aug.2017 | 20:45 Uhr

Die Autobahn 14 in Sachsen-Anhalt wird ein kleines Stückchen länger: Heute Nachmittag fand der symbolische Spatenstich als Startsignal für den Bau eines weiteren Teilstücks zwischen Colbitz in der Börde und Tangerhütte statt. Wenn der Abschnitt fertig ist, rückt die A 14 um 8,5 Kilometer näher an die Prignitz heran. Der Abschnitt wird voraussichtlich 72,5 Millionen Euro kosten und in drei Jahren fertig sein. Damit könnte dann auf 14 zusammenhängenden Autobahnkilometern nördlich von Magdeburg der Verkehr rollen. Gleichzeitig wären dann 2020 zwei von acht Abschnitten der A14-Nordverlängerung in Sachsen-Anhalt fertig. Das Nachbarland hofft, seine 97 Kilometer bis Anfang der 2020er gebaut zu haben.

Das Projekt A 14 soll eine Lücke im Autobahnnetz schließen. 154 Kilometer lang ist die zu bauende Strecke zwischen Magdeburg und der Ostsee. In Mecklenburg-Vorpommern soll der letzte, knapp elf Kilometer lange Abschnitt zwischen Groß Warnow und Grabow im Dezember 2017 fertig sein.

In Brandenburg fehlen noch 21 Kilometer Trasse im Bereich zwischen der Elbquerung und Karstädt. Besonders die bei Wittenberge liegenden Abschnitte sind problematisch. Zwar soll der Planfeststellungsbeschluss für den A 14-Abschnitt ab B 195 bis einschließlich Elbbrücke im zweiten Halbjahr dieses Jahres gefasst werden, gebaut werden kann aber erst laut Verkehrsministerium Sachsen-Anhalt, wenn auch dort ein Planfeststellungsbeschluss vorliegt von Seehausen bis zur Elbe. Beide Abschnitte sind, so die Fachleute, untrennbar verklammert.

Für die schnelle Piste ab B 195 Richtung Lindenberg und Bentwisch hoffen das Brandenburger Infrastrukturministerium und die Deges als Planungsgesellschaft, mit einer neuen Trasse wieder ins Planfeststellungsverfahren einsteigen zu können. Das ruht seit etlichen Jahren, weil naturschutzrechtliche Gründe den ursprünglich geplanten Verlauf unmöglich machten.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen