Würfel wird zur Kita : SOS darf Kita Schlaufüchse eröffnen

Chef des SOS-Kinderdorfes Prignitz Dr. Daniel Krause-Pongratz.
Chef des SOS-Kinderdorfes Prignitz Dr. Daniel Krause-Pongratz.

Betriebsgenehmigung des Landes liegt vor

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20. Dezember 2017, 12:00 Uhr

Das SOS-Kinderdorf Prignitz kann zum 2. Januar im „Würfel“ in der Bad Wilsnacker Chaussee seine Kindertagesstätte SOSchlaufüchse öffnen. „Wir halten die Betriebserlaubnis des Landes in den Händen“, informierte am Montagabend der Chef des SOS-Kinderdorfes Prignitz Dr. Daniel Krause-Pongratz. Mütter und Väter atmeten auf, applaudierten. Das SOS-Kinderdorf hatte sie zu einer Elternversammlung eingeladen, denn es gibt zwischen SOS als Kita-Träger und den Familien viel zu besprechen.

SOS schafft im „Würfel“, den die Abgeordneten dem freien Träger zur Einrichtung eines Jugend-Kultur-Zentrums überlassen haben, quasi aus dem Nichts eine Kindertagesstätte für 40 Mädchen und Jungen. Die Knirpse kommen aus den drei privaten Kindereinrichtungen in Trägerschaft von Familie Mernitz. Aus betriebswirtschaftlichen Gründen hatte der private Träger zu Beginn des Monats die Schließung seiner drei Häuser zum Jahresende bekannt gegeben. Bei der Stadtverwaltung, dem Landkreis, SOS und anderen freien Trägern begann das große Kümmern.

Die gute Botschaft hat Waltraud Neumann, stellvertretende Bürgermeisterin und Hauptamtsleiterin: „Alle betroffenen 60 Kinder können untergebracht werden.“ 20 in Einrichtungen anderer freier Träger. Von den 40 Plätzen, die SOS im „Würfel“ schafft, bleibt keiner unbesetzt, das zeigte die Elternversammlung. Was den Nachwuchs im „Würfel“ erwartet, was sich dort in den nächsten Tagen, Wochen und Monaten tun wird, darüber informierte Krause-Pongratz Mütter und Väter im Detail. Die Eltern besichtigten die Räume, in die ihre Kinder am 2. Januar einziehen werden. Es sind nicht die Räumlichkeiten, die später Kindertagesstätte sein werden. Die werden nämlich bis Ende März, Anfang April hergerichtet, sprich erhalten neue Böden, werden gemalert. An den Fenstern wird etwas getan. Und die Sanitäranlagen werden altersgemäß angepasst. Dafür muss die Stadt als Eigentümer des Gebäudes das Geld in die Hand nehmen. SOS kümmert sich um die Möbel, die zum Teil lange Lieferzeiten haben, um die weitere Ausstattung und natürlich Spielzeug, um das Ein- und Ausräumen, und das alles in kürzester Zeit. „Die Tage bis zum neuen Jahr sind mit viel Arbeit angefüllt“, so Krause-Pongratz. So manches wird am 2. Januar noch ein Provisorium sein, aber die Kita soll öffnen.

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