Sonja Franke wiedergewählt

Glückwünsche für die wiedergewählte Ortsvorsteherin.
Glückwünsche für die wiedergewählte Ortsvorsteherin.

Einstimmig erhielt bisherige Ortsvorsteherin das Votum der Rosenhagener / Größtes Problem im Dorf: Straße samt Bankett und Graben

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30. September 2015, 10:53 Uhr

„Wir sind genügend, wir können wählen“, freut sich Sonja Franke. Fünf Jahre vertrat sie als Ortsvorsteherin die Interessen und Anliegen der Rosenhagener in der Verwaltung. Für weitere fünf Jahre würde sie es machen, wenn sie das Votum erhalte. Sie erhält es am Mittwochabend und das einstimmig von den 20 Anwesenden. Damit hatte Bürgermeisterin Annett Jura gleich zwei Anlässe zum Gratulieren. Bereits am frühen Morgen ist Sonja Franke das erste Mal Oma geboren. In Hongkong, wo die Kinder für zweieinhalb Jahre beruflich sind, kam ihre kleine Enkelin zur Welt. Glückwunsch auch vom „Prignitzer“.

Das große Problem der Rosenhagener ist ihre Dorfstraße. Der Grund für die Verwaltung, zur Einwohnerversammlung den Landesbetrieb für Straßenwesen, in dessen Hoheit die L 101 liegt, einzuladen. Nicht zum ersten Mal kommt kurz vorher ein Bedauern samt Absage. Aus der Pflicht wolle man den Landesbetrieb damit nicht entlassen, so die Bürgermeisterin, zumal eine Vielzahl von Problemen hier endlich einer Klärung bedürfen – begonnen mit der Straße. Dass diese ausgebaut bzw. saniert werde, dafür stehen die Chancen denkbar schlecht, denn in der Prioritätenliste rangiert jene ziemlich weit hinten, verkündet Bauamtsleiter Hagen Boddin die Antwort vom Landesbetrieb. Das Argument der Rosenhagener, man habe schon keinen Gehweg und wolle dafür wenigstens eine Straße, die auch mit Rad und zu Fuß gefahrlos benutzbar sei. Den Vertreter des Landesbetriebs für Straßenwesen, der sich dann vielleicht doch mal im Dorf zeigt, laden sie schon mal zu einer Radtour auf der Dorfstraße ein. Ob Kind oder Erwachsener, etliche Rosenhagener haben auf diese Weise schon unliebsame Bekanntschaft mit dem Kopfsteinpflaster gemacht.

Ein weiteres Problem: Die Ausstiegsfläche der Bushaltestelle, besser gesagt das angrenzende Bankett. Das Unkraut stehe hier meterhoch, gemäht werde, wenn überhaupt, nur rund einen Meter in die Tiefe, das Umfeld der eigentliche Ausstiegsfläche bleibt damit „naturbelassen“. Anlieger mähen schon fast den kompletten Rest der Bankette entlang der Dorfstraße in Eigenregie, „übernehmen, was eigentlich Aufgabe der Straßenmeisterei ist, da könnte diese doch zumindest rund um die Bushaltestelle für Ordnung sorgen“, so die Einwohner.

Mit den Banketten steht auch das Problem des Entwässerungsgrabens entlang der Dorfstraße. Wer ist dafür zuständig? Eindeutige Antwort: der Landesbetrieb. Sofern jedoch Abwässer von Grundstücken in den Graben fließen, lehnt jener die Verantwortung ab, weiß Bauamtsleiter Hagen Boddin. Da alle Einwohner ihre Klärgruben entsprechend den Erfordernissen und Gesetzlichkeiten umrüsteten, wie sie sagen, werde Rechtslage und Zuständigkeit geprüft, versprach die Bürgermeisterin.

Ein Problem, das sich relativ schnell aus der Welt schaffen lasse, wie Ordnungsamtsleiter Thomas Kolbow versichert, ist ein Schild auf dem Spielplatz. Jenes soll auch dem Letzten verdeutlichen, dass dieser eine Tabuzone für Hunde ist.  

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