Wittenberges Pfarrer geht : Sommershof verlässt Wittenberge

Sacha Sommershof verlässt die Prignitz.
Foto:
Sacha Sommershof verlässt die Prignitz.

Pfarrer möchte näher bei seiner Familie sein

von
31. Mai 2017, 16:00 Uhr

Die evangelischen Kirchengemeinden in Wittenberge und umgebenden Dörfern benötigen einen neuen Seelsorger. Pfarrer Sacha Sommershof verlässt, wie er gestern dem „Prignitzer“ auf Nachfrage bestätigte, Wittenberge. „Ich möchte zum Sommer in die Westfälische Kirche wechseln, werde dort im Münsterland eine Pfarrstelle übernehmen.“

Für Sommershof bedeutet das eine Art Heimkehr. Denn die Familie des Pfarrers lebt nicht in Wittenberge. „So gehe ich weniger aus Wittenberge weg, als vielmehr zur Familie hin“, sagt Sommershof zu seiner Entscheidung, die bedeute, „meinen beiden Söhnen auch wieder mehr Vater sein zu können“. Vor allem deshalb habe er sich für den Stellenwechsel entschieden.“ Seine Frau ist dort als verbeamtete Lehrerin tätig.

Sommershof ist seit 2012 in Wittenberge. Der damals 38-Jährige trat im Oktober jenen Jahres hier seinen Dienst an, übernahm die seit dem Weggang von Pfarrer Reinhard Worch verwaiste Stelle. Die Suche nach einem neuen Pfarrer hatte sich damals über Monate hingezogen. Die Stelle war mehrfach ohne Erfolg ausgeschrieben worden.

Nun wird die Suche nach einem Pfarrer für Wittenberge und die umliegenden Orte erneut beginnen. Die Stelle wird ausgeschrieben.

Für Sacha Sommershof war die Entsendung nach Wittenberge der Berufseinstieg in das Pfarramt. Als Glück bezeichnete er bereits einige Monate nach seinem Hiersein, dass er auf eine gefestigte und gleichzeitig offene Gemeinde gestoßen sei, die ein lebendiges kirchliches Leben pflege.

Auf „Prignitzer“-Nachfrage, was er jetzt gedanklich von hier mitnehme, sagt Sommershof, er habe sich in Wittenberge und Umgebung sehr wohlgefühlt und hier viele Menschen kennengelernt, die sich sehr für die Kirchengemeinden engagieren. Seinen Abschiedsgottesdienst wird Pfarrer Sommershof am 2. Juli um 10 Uhr in der Kirche halten.  

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen