Partyabend mit Zumba-Power : So viel Spaß kann Sport machen

Der Platz in der Halle reichte kaum für alle Zumba-Fans: Über drei Stunden tanzten sie zu exotischen Rhythmen.
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Der Platz in der Halle reichte kaum für alle Zumba-Fans: Über drei Stunden tanzten sie zu exotischen Rhythmen.

Erste Zumba-Party in der Prignitz war ein voller Erfolg: Mehr als 100 Tanzwütige bewegten sich zu exotischen Rhythmen

svz.de von
24. März 2014, 08:00 Uhr

Die ganze Welt tanzt Zumba – und auch die Prignitzer sind dem Fitnesstanz erlegen. Finden Kurse schon seit mehreren Jahren kreisweit statt, wurde am Sonnabend erstmals zur Prignitzer Zumba-Party geladen. Gastgeber war der Top Fit Aktivpark in Wittenberge. In der dortigen Badmintonhalle bewegten sich mehr als 100 Tanzwütige über drei Stunden lang zu lateinamerikanischen Rhythmen, wackelten mit den Hüften zu Hip Hop und schwitzten zu schnellen Dance-Beats.

Was sich anstrengend anhört, ist es auch. Der Spaß kommt beim Zumba trotzdem nicht zu kurz. Die Halle glich am Sonnabend einer großen Tanzfläche, Diskolicht und Lasershow sorgten für Clubatmosphäre und läuteten den Tanz-Marathon ein. Ein Moderator feuert die Menge an, dann betreten vier Profi-Zumbatänzerinnen die Bühne: Josefine Kolk-Fastnacht, Cheyenne Roloff, Birgit Hamann und Katharina Segeth sind die vier einzigen zertifizierten Trainerinnen in der Prignitz. Sie hatten schon seit längerem die Idee für ein großes Zumba-Event, das es in dieser Form sonst nur in Großstädten gibt. „Die Umsetzung hat dann ein bisschen länger gedauert, aber jetzt ist es endlich soweit“, erzählen sie. Mehr als in den Kursen zählt bei diesen Veranstaltungen der Partycharakter.

Jede der vier hat Choreografien vorbereitet, manche nach Vorlage, manche sind abgewandelt, manche selbst ausgedacht. Der Schwierigkeitsgrad reicht von kinderleicht bis anspruchsvoll. Beim Tanzen gehe es aber gar nicht darum, eins zu eins zu kopieren, was die Tänzerin auf der Bühne vormacht. „Jeder muss sein eigenes Tempo und seine Intensität finden. Der Spaß an der Bewegung steht im Vordergrund“, so Birgit Hamann.

105 Frauen kamen zur Zumba-Party – und ein Mann. „Und das sogar freiwillig“, sagt Michael Hahn lachend, der als Hahn im Korb sogar den passenden Nachnamen mitbrachte. „Ich hätte allerdings nicht gedacht, dass ich tatsächlich der einzige Mann sein werde.“ Vielleicht hat er beim nächsten Mal männliche Gesellschaft, denn die vier Trainerinnen planen nach dem erfolgreichen Start eine Neuauflage. „Wir haben vor, so eine Zumba-Party in Zukunft zweimal im Jahr zu organisieren“, verraten sie.

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