Plattenburg : Sitzungsgeld für Brandopfer gespendet

svz.de von
25. Juni 2019, 09:41 Uhr

Die Gemeindevertreter Plattenburgs spendeten das Sitzungsgeld, das sie für die konstituierende Sitzung bekommen hätten, für die Groß Gottschower Familie, die am 18. Mai bei einem Brand ihr Hab und Gut verloren hat. Somit erhöht sich der Spendenbetrag um 300 Euro.

Die Abgeordneten folgen damit dem Vorschlag des Ortsvorstehers von Krampfer, Heinz Wernicke. Dieser berichtet in der Sitzung noch einmal über die aktuelle Situation: Das Rentnerehepaar, 77 und 80 Jahre alt, sei inzwischen wieder in Groß Gottschow, wo sie von einem Dorfbewohner eine Wohnung zur Verfügung gestellt bekommen habe. Kritisiert hat Wernicke, das langsame Vorgehen vom Energieversorger und der Bürokratie. „Erst nach über fünf Wochen wurde jetzt wieder Strom für ein Nebengebäude, das vom Brand nicht betroffen ist, zur Verfügung gestellt“, so Wernicke. Er hofft nun, dass demnächst zügig mit dem Abriss begonnen werden könne, um das Haus so schnell wie möglich wieder aufzubauen.

Auf dem Spendenkonto seien bisher 2195 Euro eingegangen. „Im Dorf haben wir noch eine Spendenbox zu stehen“, so Wernicke. Inzwischen stehe auch eine in der Verwaltung ergänzt Bürgermeisterin Anja Kramer. Sie, Bauamtsleiter Martin Nagel sowie er als Ortsvorsteher stünden in ständigem Kontakt mit der Familie, um besonders bei Ämtern und Behörden helfend einzugreifen.

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