zur Navigation springen

Liveticker: Bombensprengung in Breese : Sirene gibt Entwarnung: Einwohner können zurück nach Breese

vom

Heute werden bei Breese 18 Weltkriegsbomben gesprengt. Wir informieren live über die Entwicklungen.

svz.de von
erstellt am 23.Feb.2017 | 07:00 Uhr

16.04 Uhr: Soeben ertönte der Sirenenton. Die Evakuierung wurde aufgehoben, die Breeser dürfen zurück in ihre Häuser. Damit beenden wir unseren Liveticker. Mehr Details über die Aktion lest ihr ausführlich in unserer morgigen Ausgabe.

15.22 Uhr: Juhu! Die Sprengung war erfolgreich, der Sperrbereich wird in diesen Minuten aufgeboben. Angekündigt war dazu ein Sirenenton. Wenn der erklungen ist, dürfen die Einwohner wieder zurück.

15.07 Uhr: Es waren deutlich über 10 Explosionen, aber die Experten geben noch keine Entwarnung. Jetzt heißt es, warten.

14.59 Uhr: ACHTUNG! Soeben erreichte uns die Info, dass sich die Experten doch nicht sicher sind, ob alles explodiert ist.

14.50 Uhr: Innerhalb weniger Minuten war alles vorbei. Wir haben vom Dach eines Hauses aus die Sprengungen mitverfolgt.

 

14.38 Uhr: Ein letzter Zug durchquert das Sperrgebiet. Dann beginnen um 14:45 Uhr die Sprengungen.

13.41 Uhr Count Down läuft. Die Sprengstoffexperten kommen gut voran, vielleicht sogar schneller als geplant. Das bisheriges Zeitfenster für die Sprengung beginnt gegen 14.30 Uhr

12.35 Uhr Im Waldgebiet an der Perleberger Straße bilden Strohballen eine Schutzwand um die Detonation zu mildern. Das soll Schäden an den teils nahe stehenden Häusern verhindern.

12.05 Uhr Insgesamt 45 Feuerwehrkameraden und zehn Mitarbeiter des Amtes Bad Wilsnack/Weisen kontrollierten die Häuser und Höfe innerhalb des Sperrkreises. Dazu wurden sie in sechs Gruppen aufgeteilt. Auch der Luftraum über der Sperrzone ist natürlich gesperrt.

11.45 Uhr: Breese wirkt wie ausgestorben. Aber die Anwohner haben auch Angst: „Die Bomben liegen deutlich näher an den Häusern dran“, sagt Familie Pankow.

 

10.49 Uhr: Normalerweise herrscht in der Wittenberger Straße in Breese reger Verkehr. Nun ist sie wie auch andere Bereiche in der Sicherheitszone gesperrt.

 

10.42 Uhr: Wie schon im vergangenen Jahr, laufen die Fäden wieder in der Feuerwehr Breese zusammen. Dort ist das Lagezentrum eingerichtet.

 

10.40 Uhr: Der Müll wurde heute Morgen noch in Breese abgeholt. Wo dies nicht erfolgte, sollen die Tonnen bis morgen draußen stehen bleiben, heißt es vom Landkreis. Sie werden dann abgeholt.

10.40 Uhr Der Bahnhof Wittenberge ist normal geöffnet. Die Züge fahren.

 

10.38 Uhr: Umleitung: Rund um den Sperrkreis sind Umleitungen ausgeschildert. Wie hier an der alten Schmiede in Weisen, werden Autofahrer auf die Sperrungen hingewiesen.

 

10.22 Uhr: Instandhaltungswerk: Die DB Fahrzeuginstandhaltung GmbH ist heute geschlossen. Die Mitarbeiter haben Urlaub oder bummeln Überstunden ab.

 

9.50 Uhr: Alles im Lot, die Experten sind am Arbeiten, im Einsatzstab gibt es bisher keine gemeldeten Probleme.

8.45 Uhr: Meldung aus dem Lagezentrum an den Kampfmittelbeseitigungsdienst, dass er mit seiner Arbeit beginnen kann.

8.40 Uhr: Der Sperrkreis ist offiziell als frei gemeldet. Keine Anwohner mehr da.

8.38 Uhr: Fenster stehen auf und Kissen sind eingeklemmt. „Das ist die sichere Maßnahme damit die Druckwelle ins Haus kommt und die Fenster nicht zurückschlagen" erklärt Robert Ludwig.

 

8.37 Uhr: Die Kontrollgruppen sind weiter im Sperrkreis unterwegs.

8.18 Uhr: Feuerwehrmann Robert Ludwig und Kathrin Riemann vom Ordnungsamt machen die Klingelprobe

 

8 Uhr: Der Rundgang am Friedhof Klein Breese beginnt

7.58 Uhr Die letzten Bewohner verlassen nun das Sperrkreis-Gebiet. Ab 8 Uhr gilt die Sicherheitszone.

7.57 Uhr: Kurz vor 8 Uhr verlassen die letzten Bewohner das Sperr-Gebiet, wie hier im Wittenberger Industriegebiet-Süd.

 

7.25 Uhr 18 Bomben sind es, sagt Fleischhauer. „Es wird aber nur 16-mal knallen, denn zwei liegen zu nah nebeneinander, sodass diese gleichzeitig gesprengt werden. Dann kann es etwas lauter werden.” Nur für den, der mitzählt (Gelächter).

7.22 Uhr Bürgermeister Werner Steiner informiert über das Vorgehen. „Das Gute ist, dass sich das Wetter hält. Der Sturm soll erst heute Abend kommen“, sagt er.

 

7.20 Uhr Zusammenkunft im Feuerwehrgerätehaus: Nur die Polizei fehlt noch. Dann werden die Kameraden für den Rundgang eingeteilt

7.15 Uhr Guten Morgen aus Breese. Wir sind live für euch bei dem Klingelrundgang dabei. Mal schauen ob noch jemand im Bett liegt.

7.00 Uhr Etwa 40 Kameraden der drei Ortswehren der Gemeinde Breese und zehn Mitarbeiter des Amtes Bad Wilsnack/Weisen werden heute ab 8 Uhr die Häuser und Grundstücke innerhalb des Sperrkreises kontrollieren. „Die Polizei sichert mit sieben Beamten die Straßensperrungen ab“, erklärte Gerald Neu, Leiter des Ordnungsamtes Bad Wilsnack/Weisen nach der letzten Zusammenkunft aller beteiligten Stellen in der Feuerwehr Breese. Sollte es das für morgen angekündigte stürmische Wetter erlauben, soll ein Polizeihubschrauber eingesetzt werden. „Dessen Infrarot-Technik kann zur Kontrolle des Sperrkreises genutzt werden“, so Amtsdirektor Torsten Jacob. Generell ist der vorhergesagte Sturm für die Sprengung kein Problem, erklärte Gerd Fleischhauer vom Kampfmittelbeseitigungsdienst des Landes Brandenburg. 18 Bomben liegen nach seinen Angaben in dem Areal.

6.30 Uhr Die Ortsdurchfahrt Breese bleibt heute von 8 bis 18 Uhr für den Durchgangs- und Anliegerverkehr gesperrt. Die Umleitungsstrecken sind ausgeschildert. Konkret heißt das für Autofahrer, dass sie aus Richtung Weisen kommend über den Weisener Weg nach Groß Breese und dann weiter fahren können – so wie bei der Bombensprengung im vergangenen Jahr. Aus Wittenberge in Richtung Weisen kann die Unterführung in der Hartwigstraße auf die Perleberger Chaussee von Auto- und Radfahrern weiter genutzt werden. Das sagte Uwe Karger vom städtischen Ordnungsamt auf Nachfrage.

Die weiträumigen Umleitungen um Breese sind ausgeschildert.  Grafik: Landkreis/Christine Preuss
Die weiträumigen Umleitungen um Breese sind ausgeschildert. Grafik: Landkreis/Christine Preuss
 
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen