Wittenberger gewinnen über Erasmus neue Freunde : Sieben Schulen - eine Partnerschaft

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Das EU-Förderprojekt Erasmus macht es möglich. Wittenberger treffen in Dänemark Gleichgesinnte

svz.de von
23. November 2015, 17:20 Uhr

Schulleiter Peter Awe strahlt, als er die Glücksstadt vorführt, die Mädchen und Jungen aus der IBiS-Schule „Maria Montessori“ entworfen und aus Pappe gebaut haben. Die Kinder waren sehr kreativ, sagt Awe. Am meisten freue ihn aber, dass sie in die Mitte ihrer Stadt die Schule platziert haben. Die Schule sei den Kindern wichtig, sie gehört zu ihrer Zukunft.

Die IBiS-Grundschule in freier Trägerschaft der Prignitzer Lebenshilfe hat die Initiative ergriffen und nimmt am europäischen Förderprojekt Erasmus teil, das Schulpartnerschaften und Lernaufenthalte im Ausland fördert. „Wir sind sieben Partnerschulen, die für zwei Jahre in einen engen Austausch treten“, erklärt der Schulleiter. Als er das sagt, sitzen vier Montessori-Schüler, zwei seiner Kollegen und er selbst quasi schon auf gepackten Koffern.

Am Sonntag ging es für die Wittenberger nämlich nach Dänemark. Dort kommen die Vertreter der sieben Partnerschulen erstmals zusammen, lernen sich kennen, stecken ab, wie sie die Zeit bis 2017 nutzten wollen. Das übergreifende Motto: „Happiness in lifelong learning“. Und hier schließt sich der Kreis zur Glücksstadt in der IBiS-Schule: Wer glücklich ein Leben lang lernen möchte, für den ist natürlich auch eine Schule sehr wichtig.

In der Aula der Montessori-Schule hängt eine Tafel. Die Mädchen und Jungen haben sich Gedanken gemacht, was für ihre glückliche Zukunft wichtig ist: die Eltern, Frieden, Wasser, Geld steht da zu lesen, offenbaren die vielschichtige Sicht der Kinder.

In Dänemark werden die Schulvertreter jetzt festlegen, „was wir an Themen bearbeiten wollen“. Alles gehe sehr demokratisch zu, sagt Awe. Die Kinder werden eine Art Parlament gründen, beraten, was sie tun wollen und darüber abstimmen.  

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