Altersgerechtes Perleberg : Seniorenbeirat auf Stadtrundgang

Einen separaten Radweg wird es in der Wittenberger Straße nicht geben.
Einen separaten Radweg wird es in der Wittenberger Straße nicht geben.

Im Fokus: Baustelle Wittenberger Straße, Barrierefreiheit und Radfahrer

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15. Juni 2017, 12:00 Uhr

„Es tut sich schon was in der Stadt“, so sieht es Gisela Nohr, sie vertritt die Awo. Zustimmendes Kopfnicken bei den anderen Mitgliedern des Perleberger Seniorenbeirates. Allerdings wünsche man sich, dass das eine oder andere schon etwas schneller ginge. Damit sind sie auch schon beim Thema. Denn dieses Mal führt der alljährliche Stadtrundgang zur Seniorenwoche geradewegs in die Wittenberger Straße, die immer noch Baustelle ist.

Gelinde gesagt eine schwierige Situation insbesondere für die Gewerbetreibenden aber auch für Bewohner und alle, die in die Stadt wollen. Jede Verzögerung bzw. jeder Tag, wo sich auf der Baustelle aus Sicht der Anlieger zu wenig tut, sorgt nett gesagt für Unmut. Robert Kazmierczak vom Ordnungsamt, der den Beirat wieder begleitet, kann etwas Optimismus verbreiten. Ab 3. Juli soll der Verkehr zumindest schon wieder stadteinwärts hier rollen. Ende des Monats werde einseitig Asphalt eingebaut.

Gisela Pehlemann, die für den Bürgerverein im Seniorenbeirat ist, will wissen, wie hier an die Radfahrer gedacht werde. Einen separaten Radweg werde es nicht geben, dafür steht es den Radlern hier frei, den Fußweg mitzunutzen. Entsprechend werde die Beschilderung sein. Das heißt aber auch, die Fußgänger haben „Vorfahrt“. Als Radfahrer könne man natürlich auch die Straße nutzen, erläutert Robert Kazmierczak.

Hinsichtlich Barrierefreiheit sei der neue Fußgängerüberweg in der Wittenberger Straße so gestaltet, dass beispielsweise auch Rollstuhlfahrer diesen problemlos nutzen können. Gleiches gelte für Sehbehinderte, denn der Überweg werde mit sogenannten Tastleisten ausgestattet. Geplant sei, auch den bereits bestehenden Fußgängerüberweg in Höhe des alten Busbahnhofes mit diesen Tastleisten nachzurüsten.

Als nächste Bauvorhaben kündigte Robert Kazmierczak die Brücke an der Pferdeschwemme an, die auch noch in diesem Jahr erneuert wird, sowie die Berliner Straße. Baubeginn für Letztere ist Ende Juli, und los geht es mit dem Kreisel. Erst wenn dieser fertig ist, wird die Berliner Straße zur Baustelle. Zuständig für den Straßenverkehr in der Stadtverwaltung, verbindet Kazmierczak mit dem Kreisel die Hoffnung, dass insbesondere der überregionale Schwerlastverkehr dann nicht mehr zielgerichtet durch die Stadt geleitet werde, sprich die bestehende Beschilderung dann abgebaut wird Dahingehend suche er das Gespräch mit dem Landesbetrieb für Straßenwesen.

Etliches hat sich in den vergangenen Jahren in Sachen Straßensanierung getan, „doch es bleibt auch noch einiges zu tun“, verhehlt Gisela Nohr nicht. Als Beispiele führt sie die Luxemburgstraße, die Quitzower aber auch die Dobberziner Straße an. Positiv hingegen sei, betont Helga Zuza (DRK), dass Penny seine Filiale in der Ritterstraße nicht aufgibt. „Unsere Bewohner freut das sehr.“  

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