Pritzwalk : Senioren haben Lust auf Jugendclub

Pritzwalker Beirat besucht Freizeitzentrum und bietet Unterstützung an

23-11368044_23-66107913_1416392308.JPG von
30. Januar 2019, 07:51 Uhr

„Solch ein Angebot kann man im Land Brandenburg suchen“, lobt Lilo Kania. Die Vorsitzende des Pritzwalker Seniorenbeirates sowie ihre Mitstreiterinnen und Mitstreiter haben sich gerade im Jugendfreizeitzentrum Nord in Pritzwalk umgesehen, berichtet Andreas König vom Büro des Pritzwalker Bürgermeisters. Der Leiter der städtischen Einrichtung, Ulrich Weltzien, zeigt den Mitgliedern der ehrenamtlich tätigen Seniorenvertretung die großzügig geschnittenen Räume des Clubs und erklärt die zahlreichen sich hier bietenden Möglichkeiten. „Hier trifft sich die Arbeitsgemeinschaft Schwarzlichttheater der Rochowschule“, erklärt Ulrich Weltzien. Die Zuschauer sehen nur, was die Darsteller ihnen zeigen wollen – das aber in leuchtenden Neonfarben. Der große Saal, in dem vor vielen Jahren regelmäßig Discos stattfanden, steht auch Vereinen der Stadt und ihrer Ortsteile für Jugendarbeit zur Verfügung. „Einige nutzen das Angebot bereits, es könnten aber noch mehr sein“, erklärt der Jugendclubleiter, so Andreas König. Bis zu 120 Personen finden in dem Saal Platz.

Überhaupt sei das Jugendfreizeitzentrum in früheren Jahren häufiger ausgelastet gewesen. „Inzwischen haben aber Schulen und Kitas selbst sehr gut ausgestattete Räume, so dass viele der Veranstaltungen dort stattfinden.“ Dennoch hat das Jugendfreizeitzentrum einen mehr oder weniger festen Besucherstamm. „Täglich kommen zwischen 15 und 25 Kinder und Jugendliche zu uns“, berichtet Ulrich Weltzien. An den Freitagen seien es 30 bis 35 Gäste, an den Sonnabenden noch mehr.

„Der Besuch der Einrichtung ist doch kostenlos, oder?“, möchte die Seniorenbeiratsvorsitzende wissen. Weltzien bejaht. Bis auf Getränke und Snacks, die quasi zum Selbstkostenpreis angeboten werden, können Kinder und Jugendliche den Club mit seinen umfangreichen Angeboten kostenlos nutzen.

Geboten wird ihnen eine ganze Menge: Fußball, Volleyball, Asphalt-Kegeln, Tischtennis oder Billard als sportliche Betätigung oder Handarbeiten, Disko, Kochen und Backen oder einfach nur das allseits beliebte „Chillen“ nach der Schule.

Die Pritzwalker Senioren können sich vorstellen, die Jugendarbeit zu unterstützen. „Es gibt eine ganze Reihe von Leuten, die relativ früh in Rente gehen und gern noch eine Aufgabe hätten“, sagt Lilo Kania. Denkbar wäre, dass Senioren etwas mit den Kindern und Jugendlichen unternehmen und dabei ihr Wissen weitergeben. „Ideen haben wir einige, das muss aber noch genauer abgesprochen werden“, sagt Lilo Kania.

Darum geht's im MEDIENPROJEKT von SVZ und NNN

Etwa 65.000 Schüler und Lehrer allein in unserem Verbreitungsgebiet erhalten in einem gemeinsamen Projekt der Zeitungsverlage und des MV-Bildungsministeriums bis zum Jahresende kostenlosen Zugang zu den Newsportalen. Fragen Sie an den Einrichtungen ihrer Kinder nach den Bedingungen und Login-Daten, die Sie auch in der Familie nutzen können.
Was bewegt die Schüler ab Klasse 5 bis hinauf in die Gymnasien und Berufsschulen unseres Landes? Was passiert in ihrem Umfeld, in Deutschland und der Welt? Wie können seriöse Nachrichten von Fake News unterschieden werden?
Die Schweriner Volkszeitung und die Norddeutschen Neuesten Nachrichten bieten den Schülern die aktuellsten Berichte, liefern in einem speziellen Dossierbereich "Diskussionsstoff" für den Unterricht und möchten mit ihnen in Austausch kommen.
 
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen