Quadrium Cumlosen : Sechs mal Pandora für Cumlosen

Katrin Magens hat extra für Cumlosen sechs Holzschnitte der Pandora entworfen.
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Katrin Magens hat extra für Cumlosen sechs Holzschnitte der Pandora entworfen.

Katrin Magens aus Dannenberg/Elbe stellt auf der diesjährigen Quadrium Holzschnitte, Aktzeichnungen und Karikative aus

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14. April 2018, 16:22 Uhr

Die Galerie Rolandswurt in Cumlosen zeigt ab Samstag ihre jährliche Ausstellung „Quadrium“. Unter dem Thema „Eros in der Kunst“ hat Koordinator Horst Mencke dafür erneut vier Künstler aus den Bundesländern Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Sachsen-Anhalt gewinnen können. Bis zum 10. Juni präsentieren diese ihre Werke. „Der Prignitzer“ stellt die Künstler im Vorfeld vor. Heute: Katrin Magens.

1954 in Lüneburg geboren, präsentiert die Künstlerin das Bundesland Niedersachsen. Angelehnt an das Thema der diesjährigen Exposition zeigt Magens verschiedene Holzschnitte, Zeichnungen und Karikative. Darunter sind auch Aktzeichnungen aus den Studienzeiten in den 70er Jahren. „Die Werke haben nun einige Jahre verstaut gestanden und ich habe sie nicht mehr betrachtet“, erzählt die Künstlerin. Für die Quadrium habe sie diese dann wieder entdeckt.

Speziell für die Ausstellung hat Katrin Magens sechs Holzschnitte gedruckt. Diese beziehen sich auf den Mythos der Pandora aus der griechischen Mythologie. Dieser erzählt von einer wunderschönen jungen Frau, die von Zeus aus Rache entworfen wurde und alle von den Göttern erotischen Eigenschaften besaß. Pro Holzschnitt habe sie rund eine Woche benötigt, erklärt sie beim Besuch des „Prignitzers“.

Seit über 25 Jahren malt Katrin Magens Tagebuch: „Dabei kann mir keiner über die Schulter gucken und ich kann für mich üben. Nur so entwickelt sich das freie Zeichnen“, welches sie für ihre Arbeit benötige, berichtet Magens.

In ihrem Ausstellungsraum in der Galerie sind auch eine Reihe Besteckkästen mit leuchtend farbigen Samtstoffen aufgestellt . Diese erinnern an die Büchse von Pandora. „Pandora erhielt eine Büchse, aus der beim Öffnen alles Übel aus der Welt über einen geschüttet wurde. Zurück blieb nur noch die Hoffnung“ beschreibt die in Dannenberg an der Elbe lebende Künstlerin den Mythos. Dort hat sie seit 2004 die Druckwerkstatt „Hinterhaus“.

Bisher erschienen:

Gerd Bunzenthal, Sachsen-Anhalt

Inge Jastram, Mecklenburg Vorpommern

Tony Torrilhon, Brandenburg

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