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Schwimmbad macht sich fein für den Saisonstart

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Als nächstes werden 3000 Kubikmeter Wasser in die Becken gefüllt. Eröffnet wird Mitte des Monats.

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erstellt am 06.Mai.2016 | 05:00 Uhr

Derzeit ist Großreinemachen im Schwimmbad angesagt, ist von Klaus Neumann, Geschäftsführer der GWG Wohnungsgesellschaft, die das Bad betreibt, auf Nachfrage zu erfahren. Gut acht Tage werde man damit beschäftigt sein. Das Wasser, das den Winter über im Becken bleibt, wurde bereits abgepumpt. Anschließend hatte der Fliesenleger noch etwas zu tun, bevor dann das große Schubben der Wände begann. Jetzt heißt es „Wasser marsch!“, werden rund 3000 Kubikmeter Wasser in die Becken gelassen. „Allein das dauert an die sechs Tage“, ergänzt Klaus Neumann.

An die 27 000 Besucher zählt das Freibad in der Saison und die geht bis Anfang September – abhängig natürlich vom Wetter. Und das bestimmt letztlich auch, wann der Saisonstart für die Wasserratten erfolgt. „Ich gehe von Mitte Mai aus“, so der Geschäftsführer. Ebenfalls ist davon abhängig, ob im August ein Schwimmbadfest für die großen und kleinen Badegäste wieder auf dem Plan stehen wird, ergänzt Badleiter Frank Möller. Und da die Sommerferien in diesem Jahr bis in den September gehen, sind die Aussichten dafür recht gut.

Fest geplant sei aber, dass, sofern man stabile Wassertemperaturen habe, die Schulen hier wieder ihre Schwimmlager veranstalten werden.

Große Bauvorhaben gibt es in diesem Jahr im Schwimmbad nicht. Hier und da werde noch etwas ausgebessert bzw. instandgesetzt. Unverändert bleiben auch die Eintrittspreise – zwei Euro für Erwachsene, einen für Kinder und Sozialpassinhaber zahlen die Hälfte.

Rund 140 000 Euro jährlich kostet die Unterhaltung des Schwimmbades – sprich Wartung und Betreibung durch die Bäder GmbH. Dem gegenüber stehen Erlöse von rund 23 000 Euro. Ein Zuschussgeschäft, räumt Klaus Neumann offen ein, aber ohne das Schwimmbad wäre die Stadt um einen Magneten ärmer, verlöre ein großes Stück Attraktivität in der Freizeitangebotspalette. „Zu Perleberg gehört einfach ein Freibad – früher an der Stepenitz und jetzt seit über 50 Jahren hier in der Karlstraße“, unterstreicht der GWG-Chef.

 

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