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Elbeport in Wittenberge : Schwere Technik lockt Besucher

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Familien aus Nah und Fern schauten sich am Tag des offenen Hafens bei der ElbePort GmbH in Wittenberge um

svz.de von
erstellt am 08.Sep.2014 | 12:00 Uhr

„Wir haben von Anfang an die Bautätigkeiten verfolgt, aber auf dem Gelände waren wir noch nicht. Da bietet sich heute prima die Gelegenheit dazu“, sagt Daniela Engel aus Weisen, die mit ihrer Familie am Sonnabend den Tag des offenen Hafens der ElbePort GmbH nutzte, um sich umzusehen. „Es wurde immer mehr. Mit dem ElbePort ist für uns vieles einfacher geworden, wir haben kurze Wege“, so Daniela Engel weiter, die genauso wir ihr Ehemann bei Cremer Oleo arbeitet.

„Schade, dass nicht so viele Leute hier sind. Ich finde, wenn man so eine Gelegenheit hat, sollte man sich das auf jeden Fall ansehen“, meinte Sabine Schumacher aus Wittenberge, die mit ihrem Ehemann Detlev, der in Hamburg beruflich in diesem Metier zu tun hat, und ihrem Enkel Justus, der sich besonders für den neuen 64 Tonnen-Mobilkran für Container- und Schüttgutumschlag interessiert, vor Ort war. Das Ziel sei heute, einmal auf den Kran ’raufzugehen. „Der Blick war gut, ich hatte keine Angst“, strahlte Justus.

Für die Kinder war es sowieso ein ganz tolles Erlebnis, durften sie doch mit Unterstützung von Hafenmitarbeiter Jan Fürst im Fahrerhaus des Reachstackers (Containerstapler) selbst die Knöpfe bedienen und einen Container an den Kran andocken. „Schwierig war das eigentlich nicht, hat mich ein bisschen an Lego erinnert“, meinte der 13-jährige Anton Tiepermann. Seine Eltern finden, wenn man hier schon die Elbe habe, ist es gut, dass man über sie auch einen Anschluss zum Wasserverkehr besitze und dass hier etwas passiert.

„Es ist interessant, einen kleinen Hafen zu besichtigen. Ich habe die Entwicklung verfolgt, es entwickelt sich hier eins nach dem anderen“, meinte Johann Killinger aus Hamburg, der mit seiner Familie einen Tagesausflug extra zum Tag des offenen Hafens nach Wittenberge unternahm. Sein Sohn Oskar fand bei der Bedienung des Containerstaplers die „Details ein bisschen schwierig, aber es hat Spaß gemacht.“ Genauso wie für die Kinder das Draisine-Fahren.

Erstmals öffnete der ElbePort für die Besucher seine Tore. In diesem Jahr wurden bereits 1600 Container umgeschlagen, wie Michael Beyer, Geschäftsführer der Hafenbetriebsgesellschaft ElbePort, sagt. „Wir haben jetzt den neuen Kran und vieles geschaffen. Da wollen wir nun den Wittenbergern auch zeigen. Es gibt Kritiker, die sagen, da passiert ja nichts“, meint Beyer. Mittlerweile sind 15 Arbeitsplätze entstanden. Michael Beyer sowie die Mitarbeiter standen jedem Rede und Antwort.

Wenn sich die Bröring-Gruppe, die neben dem Hafengelände ein Mischfutterwerk bauen will, angesiedelt hat, ist ein nächster Schritt vollzogen. „Ich versuche, noch mehr Firmen hierher zu holen. Ich bin erstaunt, was sich hier getan hat“, so Hermann Förster aus Bad Wilsnack, der bei der Ansiedlung der Bröring-Gruppe half. Er zeigte seinem fünfjährigen Enkel Johann das Gelände. Und die, die den Tag des offenen Hafens nutzten, um sich ein Bild zu machen, waren sich einig: Es wäre gut für Wittenberge und die Region, die nun auch diesen Hafen zur Verfügung hat, wenn sich noch mehr Betriebe ansiedeln würden.

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