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Karat in Quitzow : Schwanenkönig und sieben Brücken

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

DDR-Kultband Karat war in Perleberg zu Gast – Bei den alten Songs sprang der Funke auf das Publikum über

svz.de von
erstellt am 24.Jul.2017 | 12:00 Uhr

1000 Karat, so bescheiden wird sich die DDR-Kultband „Karat“ auf ihrer nächsten CD präsentieren. Dieses Lied präsentierte die Band am Sonnabend bei ihrem Konzert in Quitzow als Vorschau. Fast 1000 Zuhörer waren gekommen, viele um die Band ihrer Jugendjahre wieder einmal zu hören.

Nach dem Auftakt mit neuen und neuesten Titeln, die aufmerksam zur Kenntnis ge nommen wurden, sprang dann erst beim „Schwanenkönig“ und früheren Erfolgs-Titeln der Funke über. Das überwiegend der mittleren und älteren Generation zugehörigem Publikum ging und sang leise mit, schwenkte sogar vereinzelt die Arme. Auch der bis dahin verwaiste Stand mit T-Shirts und CD’s belebte sich spürbar. Die Band hatte ihr Publikum im Griff und Claudius Dreilich zeigte sich als würdiger Erbe seines Vaters Herbert. Altbekannte, und neuere, etwas weniger bekannte Songs wechselten sich dann im Programm ab. Fans waren dazu nicht nur aus der Prignitz zum aus dem Zentrum der Stadt nach Quitzow verlagerten Konzert gekommen. Von der Insel Rügen und vielen Teilen Mecklenburgs, aus halb Brandenburg und der gesamten Altmark und vielen anderen Regionen waren Karat-Freunde angereist. Wenn auch nicht ganz so viele, wie die Veranstalter, aber auch Teile des Publikums eigentlich erwartet hatten. Und das Konzert hätte einige Besucher mehr verdient gehabt.

„Mir haben besonders die alten Titel gefallen, nach denen habe ich schon in meiner Jugend getanzt. Das weckt viele Erinnerungen“, erzählte Angela Wiechert. „Es hat sich wirklich gelohnt, hierher zu fahren. Die Melodien und Texte der bekannten Songs gefallen mir immer noch. Und auch die neuen sind nicht schlecht“, meinte Bodo Naumann aus Ludwigslust.

 

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