Simsontreffen in der Prignitz : „Schwalbenfreunde“ geben Gas

An der FDJ –Kreuzung wurde Aufstellung genommen. Kurzzeitige Beeinträchtigungen des rollenden Verkehrs nahmen die Kraftfahrer freundlich auf.
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An der FDJ –Kreuzung wurde Aufstellung genommen. Kurzzeitige Beeinträchtigungen des rollenden Verkehrs nahmen die Kraftfahrer freundlich auf.

Kultroller hat auch in der Altmark zahlreiche Liebhaber. Ausflug zum Simsontreffen in der Prignitz

svz.de von
27. Juni 2016, 12:00 Uhr

Die Schwalbe als Moped gehörte auf den Straßen der DDR zum täglichen Bild, zumal es der erste Kleinroller war, der im Soziusbetrieb gefahren werden durfte und die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h auch ohne Tuning erreichte. Vor 52 Jahren rollte die erste Schwalbe von den Bändern in Suhl und zeigte in der fast 30jährigen Bauzeit vielfältige Veränderungen, die sich aber nicht im optischen Erscheinungsbild äußerten.

Heute besitzt der Roller, in Deutschland, Kultstatus. Auch in der Altmark gibt es eine lose Vereinigung von Liebhabern dieses zuverlässigen Gefährtes. Sie nennen sich „Schwalbenfreunde Altmark“. Ihr Logo auf den T- Shirts wurde im letzten Jahr von Laura Kossbau aus Wahrenberg entworfen.

Vor kurzem trafen sich 18 Schwalben-Besitzer aus Aulosen, Wahrenberg, Geestgottberg, Losenrade, Beuster, Losse und Hamburg an der symbolträchtigen FDJ-Kreuzung, an der es von der alten B189 nach Esack und Beuster abgeht. An dieser Kreuzung wurde bei den Straßenbaumaßnahmen im Zuge der Wischekultivierung zwischen 1958 und 1960 das Emblem der Freien Deutschen Jugend und der Schriftzug „Strasse der Jugend“ mit Granitsteinen eingelassen.

Schon im letzten Jahr hatten die Jugendlichen und jung gebliebenen Erwachsenen eine Fahrt zum 1. Prignitzer Simson-Treffen (der „Prignitzer“ berichtete) gestartet. In diesem Jahr erfolgte nun die Neuauflage zu diesem Treffen in Burow bei Berge.

Nachdem das Startfoto gemacht war, konnte die Fahrt in Richtung der B189 mit der nach Abschluss der Fahrbahnarbeiten endlich freien Fahrt an Wittenberge beginnen.

Zum Fotografieren war extra ein Bauunternehmer aus Beuster gekommen, der seinen Hublader mitbrachte und aus einer maximalen Höhe von 16 Metern seine Kamera auf den versammelten Schwalben-Pulk richtete.
 

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