Reparatur in den Sommerferien : Schulen in Handwerkerhand

Mitarbeiter des Stadtbetriebshofes beim Einräumen der Klassenräume nach der Grundreinigung.
Mitarbeiter des Stadtbetriebshofes beim Einräumen der Klassenräume nach der Grundreinigung.

In den Grundschulen, deren Träger die Stadt ist, wird derzeit saniert, modernisiert und repariert

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12. August 2016, 04:45 Uhr

Während die Schüler ihre wohlverdienten Ferien genießen, wird in den Grundschulen emsig gewerkelt. Großeinsatz für Handwerker und Reinigungspersonal steht auf dem „Stundenplan“ und der ist sehr eng gestrickt. Denn sechs Wochen Sommerferien sind schnell vorbei.

Bereits in den ersten Ferientagen waren die WC der Mädchen und Jungen in der Rolandschule eine Baustelle. Im Vorfeld wurden im Jungen-WC schon die Becken erneuert, mit elektrischer Spülung ausgestattet sowie die Wand neu gefliest. Jetzt wurden die Sanitäranlagen auf die Bedürfnisse der Schüler umgerüstet. Rund 45 000 Euro investierte die Stadt in das Projekt, das bereits fertig ist. Derweil haben die Kollegen des Stadtbetriebshofes nach der turnusmäßigen Grundreinigung schon wieder die einzelnen Klassenzimmer einzuräumen.

In den Herbstferien geht die Bauerei in der Rolandschule weiter, ist von Klaus-Dieter Gerloff, verantwortlicher Hochbauer bei der Stadt, zu erfahren. Ein weiterer Klassenraum soll Schallschutz erhalten, um die Raumakustik zu verbessern und die Nachhallzeit zu mindern, wie der Hochbauer erläutert. Weitere Räume werden schrittweise folgen.

Modernisiert wird im September auch die Heizungsanlage in der Turnhalle. Angestrebt wird, dass diese noch vor der eigentlichen Herzperiode dann in Betrieb gehen kann. Zwischen 60 000 und 65 000 Euro belaufen sich die geschätzten Kosten. Noch in diesen Ferien, sprich ab dieser Woche, soll bereits die Beleuchtung in der Turnhalle, die sehr viel Strom ziehe, wie Gerloff betont, komplett auf LED umgerüstet werden.

Auch in der Grundschule „Geschwister Scholl“ haben die Handwerker noch allerhand zu tun. Drei Klassen- und ein Vorbereitungsraum werden malermäßig auf Vordermann gebracht. Der Zugang zum Schulgarten soll zudem eine Toranlage erhalten. „Die Schüler haben hier fleißig gepflanzt und geerntet haben Langfinger. Verständlich die Enttäuschung der Schüler“, so Klaus-Dieter Gerloff. Dem wolle man nun einen Riegel vorschieben. Rund 3500 Euro investiert die Stadt in Tor und Tür, denn der Bereich ist zugleich auch die Feuerwehrzufahrt.

Erneuert werde in den Ferien auch eine weitere der vier Haupteingangstüren der Schule, die mittlerweile in die Jahre gekommen sind. Kostenpunkt: Rund 6000 Euro. An die 2500 Euro sind zudem für die hofseitigen Fassadenarbeiten veranschlagt. Vandalen hatten hier ihre Handschrift hinterlassen. 

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