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Kunst gegen Komasaufen an Wittenberger Oberschule : Schüler machen Kunst gegen Saufen

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Beim DAK-Wettbewerb schneidet Scheunen-Schule im Brandenburgvergleich hervorragend ab.

svz.de von
erstellt am 03.Jun.2014 | 12:00 Uhr

Wie soll ein Plakat aussehen, damit es als Warnung vor Komasaufen wahrgenommen wird, im besten Fall zum Nachdenken anregt? Die drei Oberschüler Cindy Elksnies, Fabienne Hennings und Pascal Fäthke haben darauf eine überzeugende Antworten gefunden. Ihre Plakate, die vor dem übermäßigen Genuss von Alkoholischem warnen, haben beim großen DAK-Wettbewerb in Brandburg super abgeschnitten. Cindy aus der 10.1 belegte einen hervorragenden zweiten Platz. Unter die ersten 20 kamen Pascal und Fabienne, beide aus der 10.3. „Ich bin mächtig stolz auf meine Schüler“, sagt strahlend Schulleiterin Sigrid Neutmann.

Stolz ist auch Anke Gerloff, dass Prignitzer Schüler bei dem Wettbewerb „Bunt statt blau“ so herausragend abschnitten. Die DAK-Servicecenterleiterin erklärt, was es mit „bunt statt blau“ auf sich hat: „Beim unserem großen Plakatwettbewerb sind alle Botschaften gegen Alkoholmissbrauch bei Jugendlichen erlaubt. Egal, ob mit Buntstift, Pinsel, Foto oder Computer-Grafik – die Heranwachsenden sollen mit ihrem Plakat Farbe bekennen gegen das Komasaufen.“

Die Wittenberger Oberschüler haben sich für die Fotografie als künstlerisches Mittel entschieden, die Wirkung von Bildern ausprobiert, Verfremdungseffekte eingesetzt, um die Aussagekraft noch zu steigern. „Plakatgestaltung ist Thema in der 10. Klasse. Das Thema der DAK interessiert allgemein. Also haben wir es aufgegriffen, es umgesetzt“, sagt Fachlehrer Eyk Mencke. Er hat mit den Schülern überlegt, wo man welches Foto am besten machen kann, hat mit am Computer gesessen, wenn es um wirkungsvolle Bildausschnitte und den passenden Schriftzug ging. Klar ist auch er stolz, dass die drei einen solchen Erfolg hatten, zumal die Oberschule sich zum ersten Mal an dem Wettbewerb der Gesundheitskasse beteiligte.

Und die Schüler selbst: Cindy, Fabienne und Pascal freuen sich über die Anerkennung, die sie von Gesundheitskasse und in ihrer Schule erfahren, bleiben aber zurückhaltend. Nein, sagen sie, von Saufen halten sie nichts. Pascal trinkt gar keinen Alkohol. Cindy als Zweitplatzierte erhält eine Prämie von 200 Euro. Das Geld möchte sie in Technik anlegen. Fotografie ist ihr Hobby.

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