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Malerei in Wittenberge : Schüler gestalten Kunst am Giebel

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Aus der Redaktion des Prignitzers

Auch die Hauseigentümerin Petra Wolter ist vom Projekt der jungen Leute sehr angetan

von
erstellt am 20.Jul.2017 | 08:00 Uhr

Petra Wolter strahlt. Ihr gehört das an den neuen Parkplatz in der Scheunenstraße grenzende Haus gegenüber der Scheunenschule. Und seit wenigen Tagen sind Giebel und Grundstücksmauer farbig gestaltet. Wo Graffitisprayer ihre Spuren hinterlassen hatten, prangen jetzt an der Grundstücksmauer ein grafisches Muster. Am Giebel finden sich wolkenartige Gebilde wieder. „Es ist gut geworden und sieht viel besser aus, als es vorher war. Je länger ich gucke, desto besser gefällt er mir“, findet die Hauseigentümerin.

Ihre Anerkennung gilt den Oberschülern, die gemeinsam mit den Künstlern Sandra Contreras und Ingolf Seidel über ein gefördertes außerschulisches Projekt die Gestaltung vornahmen. Damit haben Zehntklässler ihrer Schule, der Oberschule auch gleichzeitig noch ein besonderes Abschiedsgeschenk hinterlassen. Aber nicht nur dort, auch eine Grundstückseinfahrt am Ausgang der Scheunenstraße haben die jungen Leute künstlerisch gestaltet.

Bevor es an die Gestaltung der großen Außenflächen ging, haben die Zehntklässler sie in kleinen Entwürfen entwickelt, sie mit Sandra Contreras und Ingolf Seidel besprochen, über die Wirkung diskutiert und darüber, ob und wie sie verwirklicht werden können. Das Ergebnis überzeugt. Richtig happy ist Sophie Gutsche. Die Oberschülerin hat die Form der wellenartigen Gebildes auf den Giebel mit der Sprühflasche vorgegeben. Sie ist stolz, „dass mir das so gut gelungen ist“. Und erzählt noch, „dass mir das Kreative sowieso gut liegt“.

Als die jungen Leute bei den letzten Pinselstrichen sind, guckt sich Petra Wolter das fast fertige Werk noch einmal an. Ja, es gefällt ihr. Und junge Leute nutzen die Gelegenheit, ihr für Getränke und Imbiss zu danken, die sie den fleißig Schaffenden spendierte. Als Kunstlehrer an der Oberschule berichtet Eyk Mencke, dass es bereits Anfragen gibt, ob eventuell nicht auch der andere Hausgiebel am Parkplatz gestaltet werden könne. „Das hängt natürlich auch davon ab, ob es eine weitere Förderung dafür gibt“, sagt Seidel. Möglich war das jetzt beendete Vorhaben mit den Künstlern Dank des Projektes „Kultur macht stark“, das der Bund auflegte und das über drei Jahre lief. Sandra Contreras und Seidel haben in der Zeit an der Oberschule einige Projekte verwirklicht.  

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