Groß Pankow : Schüler gestalten ihre bunte Stadt

Die fertige Stadt und ihre Schöpfer: Stolz präsentieren die Groß Pankower Grundschüler ihr ganz spezielles Lego-Land.
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Die fertige Stadt und ihre Schöpfer: Stolz präsentieren die Groß Pankower Grundschüler ihr ganz spezielles Lego-Land.

Das Kids-Team aus Mecklenburg-Vorpommern bringt 200 000 Lego-Steine für eine Projektwoche an die Juri-Gagarin-Grundschule

svz.de von
05. Februar 2018, 11:56 Uhr

Innerhalb von drei Tagen bauten die Jungen und Mädchen der Juri-Gagarin Grundschule Groß Pankow ihre eigene Stadt. Aus 200 000 Lego-Bausteinen entstand diese auf einer Fläche von 17,5 Quadratmetern. In der Sporthalle, die zur Großbaustelle umfunktioniert wurde, hatte das Kids-Team aus Mecklenburg-Vorpommern alles vorbereitet.

„Wir waren vor ein paar Jahren schon einmal hier“, erinnerte sich der Projektverantwortliche Christian Vogel. Da kamen auch schon die ersten kleinen Baumeister aufgeregt in die Sporthalle. Es sind die Schüler der ersten und zweiten Klasse, die Reihenhäuser bauten, wie von Siegfried Vogtmann zu erfahren war. Er unterstützte die Jungen und Mädchen ebenso wie Marc Messmer und Religionslehrerin Lilli Köppen.

Während der Einweisung führte Siegfried Vogtmann den „Prignitzer“ über die Baustelle. Die meisten Steine wurden gespendet. An den einzelnen Bauplätzen – Tische, an denen die Gruppen ihre Gebäude entwickelten und bauten – lagen die ersten Lego-Steine und es war ein erster Grundriss vorgebaut. Das Gros war aber noch in zahlreichen Kisten verpackt, ebenso wie Fenster, Türen, Briefkästen, Brückenpfeiler, Tiere und andere Bauteile, die zum Einsatz kamen.

Schnell sind die drei Tage vorbei. Wo am Montag noch eine leere Platte stand, erhob sich Ende vergangener Woche die Lego-Stadt der Groß Pankower Schüler. Ob Schule, Kirche, Zoo, Fernsehturm, Bank oder Flugplatz, alles war zu finden. Und die Kinder waren begeistert. „Es hat uns Spaß gemacht“, waren sich alle einig. Und während die Letzten noch bauten, schauten diejenigen noch einmal die vorbei, die in den vergangenen Tagen zu den Bauherren gehörten. Alle waren stolz auf das, was sie geschaffen hatten. „Mir hat es sehr gefallen“, erzählt e José. „Vor allem, weil ich hier selber bauen, und nicht wie in einer Lego-Ausstellung, es mir nur ansehen konnte.“ Der Elfjährige hatte mit seiner Gruppe ein hohes Bankgebäude errichtet. „Es hat zehn Etagen“, verkündete José.

Für das höchste Gebäude zeichneten vier Mädchen verantwortlich. Angelique, die das Projekt „mega-cool“ fand, Lena, Merle und Emely hatten das 29-stöckige Y-Haus gebaut. „Den Namen hat es wegen der Y-Form“, sagt Siegfried Vogtmann. Die zwölfjährigen Mädchen hätten gern noch weiter und höher gebaut, „doch irgendwann war die Zeit leider um“. Ihr Haus überragte dann selbst den Fernsehturm.

José sagte, was am letzten Tag viele dachten: „Hoffentlich kommt die Lego-Stadt bald wieder an unsere Schule“. Das hörte auch der Projektverantwortliche Christian Vogel gern. Er war sehr zufrieden mit den drei Tagen. „Es war ein gutes Arbeiten mit den Kindern, die hier einmal mehr Kreativität gelernt haben“, schätzte er ein. „Auch wenn nicht überall auf die Verbundbauweise geachtet wurde, die Häuser stehen alle“, sagte er lächelnd und stellte die „Ruine von Pritzwalk oder Groß Pankow“ – ein nicht fertiggewordenes Objekt – auf die Platte.

Eltern, Großeltern und viele Interessierte schauten sich das Projekt natürlich auch an. Danach wurde alles wieder abgebaut. Die Stadt wurde in ihre Einzelteile zerlegt und die Bausteine wieder in die Kisten verpackt.

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