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Der Prignitzer

18. November 2017 | 15:23 Uhr

Schröder: Pferdeschwemme gewinnt

vom

svz.de von
erstellt am 17.Feb.2012 | 06:48 Uhr

Perleberg | Die nächste Großbaustelle in der Stadt kündigt sich an. Für rund 1,1 Million Euro sollen in diesem Jahr die Straße Am Hohen Ende samt Postplatz und Pferdeschwemme sowie der kleinen Gasse An der Mauer komplett saniert und somit städtebaulich wieder zu einem wahren Hingucker werden. Der Stadtverordnetenversammlung am 23. Februar liegt die Entwurfsplanung vor. Zuvor wurde ein Vorentwurf bereits in den Ausschüssen behandelt (Der "Prignitzer" berichtete), und auch die AG Stadtgestaltung befasste sich damit.

Hans-Joachim Schröder, Mitglied der AG, bringt es auf einen kurzen Nenner: "Wir sind positiv angetan von dem Projekt Am Hohen Ende." Er wie auch die AG-Mitglieder Jürgen Hennig und Hans-Peter Freimark hatten sich in der Big-Städtebau detailliert den Vorentwurf erläutern lassen. "Ich freue mich, dass mit kleinkronigen Bäumen auch wieder Grün auf die Pferdeschwemme kommt", betont Hans-Joachim Schröder und erinnert an eine alte Postkarte. Vom Hagen blickt man da auf eine Baumreihe. "So wie die Gestaltung angedacht ist, bringt sie eine Aufwertung für die Pferdeschwemme." In diesem Zusammenhang regt die AG an, von der Farbgebung für das Pflaster in diesem Bereich sich für einen zurückhaltenden rotbraunen Ton zu entscheiden. "Das Areal lebt von seinem Hinterhof charme, macht ihn so schon interessant", so Stefan Kunzemann. Von ihm kommt auch der Vorschlag, die geplante Rampe für Rad- und Rollstuhlfahrer runter zur Pferdeschwemme räumlich als Ansicht mal darzustellen, "damit man auch eine Vorstellung davon bekommt". Auch die Frage nach dem Material für den Handlauf entlang des Fußweges runter zur Pferdeschwemme wurde rege diskutiert. Unterm Strich: Edelstahl und Schinkelleuchten passen einfach nicht zusammen, das sollte man bei der Wahl mit ins Kalkül ziehen.

Aufmerksam machte Hans-Joachim Schröder zudem auf den Fakt, dass in Höhe der Gasse An der Mauer einst das Parchimer Tor, das größte der Stadttore, stand. Die Wahrscheinlichkeit sei groß, dass man bei den Straßenbauarbeiten auf alte Fundamente stoße. "Da sollte man sich dann überlegen, ob man die Stadttorumrisse im neuen Pflaster nachempfindet, so wie in der Wittenberger Straße."

Angeregt wird von Mitgliedern der AG Stadtgestaltung zudem, das Stück Gehweg vom Hohen Ende bis zur ersten Stufe in der Pferdeschwemme ebenfalls zu befestigen und nicht wie jetzt vorgesehen nur mit einer kiesgebundenen Decke zu versehen. "Wünschenswert wäre das auch für den bis dato unbefestigten Weg unmittelbar an der Parchimer Torbrücke ’runter zur Pferdeschwemme. Alles wird jetzt schön gemacht, dann kommt der erste richtige Regenguss und spült den ganzen Sand wieder aus", so Schröder.

Alle diese Anmerkungen und Hinweise hat die AG zu Papier gebracht und eingereicht. Aufgerufen worden waren auch die Bürger, Hinweise und Anregungen zum Vorentwurf bei der Stadt bzw. der Big-Städtebau einzureichen, die nach Abwägung bis zur Stadtverordnetenversammlung in den Planungsentwurf eingearbeitet werden sollen.

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