Gewerbe : Schön sieht anders aus

Kein besonders einladender Anblick in der Gewerbeallee im Karstädter Ortsteil Postlin.
Kein besonders einladender Anblick in der Gewerbeallee im Karstädter Ortsteil Postlin.

Gewerbegebiet Postlin zu über 90 Prozent ausgelastet

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06. September 2015, 12:00 Uhr

Das Gewerbegebiet Karstädt/Postlin ist eine Erfolgsgeschichte. Mehr als 90 Prozent der zirka 15 Hektar Nettofläche sind verkauft. Zu vergeben ist noch ein Hektar an der Gewerbeallee. Überwiegend produzierendes Gewerbe siedelte sich hier im Laufe der Jahre an, begleitet durch eine kooperative Ansiedlungspolitik von Gemeinde und Wirtschaftsfördergesellschaft Prignitz.

„Interessenten, zum Beispiel junge Handwerker, die sich selbstständig machen wollen, können ab sofort Räume in unserem neuen Gewerbezentrum nutzen“, informiert Bürgermeister Udo Staeck. Das benachbarte Unternehmen Stadur hatte bisher zwei Hallenteilen genutzt, kann jetzt aber auf eine weitere eigene Halle zurückgreifen. In die beiden Hallenteilen des Gewerbezentrums von je 250 Quadratmetern, die zusammen nutzbar wären, sich aber durch eine Trennwand verkleinern lassen, sind jeweils ein Büro- und Aufenthaltsraum sowie eine Toilette integriert.

Wo Licht ist, ist bekanntlich auch Schatten. So gibt es Kritik von Bürgern und Anliegern zum optischen Zustand der Gewerbeallee: Das Unkraut steht zum Teil meterhoch, auch behindert Strauchwerk zwischen Straße und Gehweg Fußgänger und Radfahrer. Hier ist unbedingt Abhilfe zu schaffen. Das war auch Thema auf der vergangenen Karstädter Ortsbeiratssitzung. Die Mitglieder wollen am 9. September eine Ortsbegehung in Postlin machen und (Treffpunkt 17 Uhr am Friedhof Postlin) auch durch das Gewerbegebiet gehen.

Udo Staeck nahm die Kritik an und ließ den kommunalen Betriebshof mit einer Grundreinigung umgehend Abhilfe schaffen. Zugleich verweist der Bürgermeister auf die Straßenreinigungssatzung der Gemeinde – speziell auf Paragraph 2 und 3, die Eigentümer von angrenzenden Grundstücken zu anteiligen Arbeiten verpflichtet. „Sie haben zumindest den Grünstreifen zwischen Zaun und Gehweg zu pflegen und zu mähen, wir schneiden die Büsche durch und halten den Bereich bis zum Straßenrand in Ordnung bringen“, erklärt der Bürgermeister.

Nicht hinter dem Berg halten will Staeck mit Informationen zu positiv verlaufenden Verkaufsgesprächen der Gemeinde zu Flächen des neuen Gewerbegebiets zwischen B 5 und der im Bau befindlichen A 14. „Möglich ist, dass wir noch im September eine erste Teilfläche an einen potenziellen Investor verkaufen. Zudem sind wir optimistisch, was weitere Ansiedlungen betrifft“, betont der Bürgermeister.

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