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Schmallenberg-Virus bei neun Tieren im Land festgestellt

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erstellt am 03.Feb.2012 | 10:51 Uhr

Potsdam | In Brandenburg ist bei mittlerweile neun Tieren das gefährliche Schmallenberg-Virus diagnostiziert worden. Das teilte das Gesundheitsministerium in Potsdam gestern mit. Zu Wochenbeginn waren erst sechs Tiere betroffen. Das für Menschen ungefährliche Virus wurde bislang in den Landkreisen Spree-Neiße, Barnim, Ostprignitz-Ruppin, Prignitz und Potsdam-Mittelmark entdeckt.

Der vor wenigen Monaten noch unbekannte Erreger kann bei Schafen, Rindern und Ziegen unter anderem zu Fehl- und Missgeburten führen. Eine Therapie der erkrankten Tiere ist derzeit nicht möglich. An der Entwicklung eines Impfstoffes wird gearbeitet.

Seit vergangenen November wurde das Virus in Deutschland bei mehr als 100 Betrieben nachgewiesen. Am stärksten betroffen ist nach jüngsten Daten des Friedrich-Loeffler-Instituts das Bundesland Nordrhein-Westfalen. Erstmals wurde das Virus gestern auch im Nachbarland Mecklenburg-Vorpommern bei einem tot geborenen Ziegenlamm nachgewiesen. Eine Bestätigung durch das Friedrich-Loeffler-Institut auf Riems steht noch aus. Bundesweit wurden bislang 256 bestätigte und 224 Verdachtsfälle gemeldet.

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