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Blickpunkt Bürgermeisterwahl : Schlagabtausch im Wahlkampf

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Fischer reagiert auf Erklärung der Fraktionschefs von CDU, SPD und FDP

von
erstellt am 07.Jan.2015 | 08:00 Uhr

In zwölf Tagen, ist Bürgermeisterwahl und die Wortgefechte werden schärfer und unfairer, moniert Bürgermeister Fred Fischer angesichts der gestern auf dieser Seite erschienenen gemeinsamen Erklärung der Fraktionsvorsitzenden Rainer Pickert (CDU), Hartmut Schneider (SPD) und Dr. Joachim Ritter (FDP).

Fischer sieht sich hier in seinen Persönlichkeitsrechten verletzt und spricht von übler Nachrede. Das richterliche Urteil, das er Ende des Jahres erhalten habe, bestätige in allen Punkten seine Rechtsansichten zu seiner Wahl als Bürgermeister. Davon könne sich jeder selbst ein Bild machen. Es werde auf der Internet-Seite der Stadt www.stadt-perleberg.de veröffentlicht.

„Wenn ich im Vorfeld als Bürgermeister die Stadtverordneten auf die Rechtssituationen hinweise und Rechtsauswirkungen erkläre, gehört das zu meinen Pflichten als Bürgermeister und Hauptverwaltungsbeamter“, so Fischer.

In dem Interview mit den Gymnasiasten sprach Fischer von langjährigen Erfahrungen in Personalführung und -entwicklung. In der gemeinsamen Erklärung betonen die Fraktionsvorsitzenden, dass sich diese „zu einem großen Teil auf seine Tätigkeit als Offizier bei der NVA“ erstrecke. Fischer widerspricht Letzterem nicht, führt aber an, dass er zudem vier Jahre als Geschäftsführer und Verkaufsleiter der Autohäuser Dinnebier tätig war, zwölf Jahre in der Verbraucherzentrale des Landes Brandenburg und vor allem acht Jahre als Bürgermeister von Perleberg. Eine Verwaltung mit zirka 200 Mitarbeitern zu führen, verlange gerade auf diesem Gebiet ein hohes Maß an Erfahrung, so Fischer.

Die drei Fraktionsvorsitzenden sprechen ihm vor allem eine juristische Ausbildung ab. Wörtlich heißt es dazu in der gemeinsamen Erklärung: „Mit seiner Darstellung vermittelt er (Fischer) den Eindruck, als sei diese vorhanden. Das ist wahrheitswidrig. Fischer dazu: „Meine juristische Ausbildung absolvierte ich im Fernlehrgang am Verbraucherinstitut Berlin und Hamburg in insgesamt 21 Monaten mit ca. 5000 Ausbildungsstunden. Diese Ausbildung befähigte und berechtigte mich nach dem Rechtsberatungsgesetz, über insgesamt zwölf Jahre als Rechtsberater tätig gewesen zu sein.“ Ohne eine entsprechende juristische Ausbildung wäre das nicht möglich und zulässig gewesen. „Hätten sie mich danach gefragt, ich hätte ihnen die Nachweise gezeigt.“ Der Redaktion lagen die einzelnen Fortbildungsnachweise vor. Von einem juristischen Staatsexamen hat Fischer selbst nicht gesprochen, einzig von einer juristischen Ausbildung.

Von den drei Fraktionsvorsitzenden Rainer Pickert, Hartmut Schneider und Dr. Ritter erwarte Fischer eine öffentliche Entschuldigung.

 

 

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