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Verkehr : Schilderwirrwarr an der gesperrten A14

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Am Karstädter Kreisel geht es immer noch zur Autobahn, die Auffahrt dort ist aber schon seit dem 26. Juni gesperrt.

Für Ortskundige ist es kein Problem, Auswärtige hingegen sind schon vor ein Rätsel gestellt. Es geht um die Vollsperrung des 11,5 Kilometer langen A14-Abschnitts im Bereich Karstädt/Groß Warnow. In unserer Redaktion meldeten sich Leser, die Verständnis für diese Maßnahme zeigen, aber nicht dafür, dass Autofahrer in die Irre geleitet werden, eine Umleitung nicht ordentlich ausgeschildert sei. Wer sich in dem Bereich nicht auskenne, fahre in die Falle.

Erst machten Sanierungsarbeiten an drei Fahrbahnplatten unter der Brücke bei Groß Warnow seit dem 26. Juni eine Sperrung von Karstädt nach Groß Warnow erforderlich. Die Gegenrichtung war noch auf. Dann rutschten Teile der Böschung aufgrund der starken Regenfälle ab, das führte am 30. Juni zu einer Vollsperrung der A14 zwischen Karstädt und Groß Warnow.

Seit dem 26. Juni zeigen kleine Hinweisschilder am Straßenrand vor dem ersten Kreisel in Karstädt von Perleberg kommend die Fahrtrichtung Schwerin über die B5 an, die schnell übersehen werden können. Dass aber die A14 gesperrt ist – kein Hinweis. Immer noch führen die Schilder im Kreisel und auch kurz nach der Ausfahrt aus dem selben zur A14. Ortsunkundige müssen dann feststellen, dass die Autobahnauffahrt gesperrt ist und finden sich auf einmal auf der Straße nach Stavenow wieder …

Auf der B5 aus Grabow kommend am Abzweig nach Groß Warnow ist der Wegweiser zur A14 zumindest „durchgestrichen“. Bis gestern Vormittag war dort aber auch noch keine Umleitung ausgeschildert. Leser aus dem Bereich Pinnow, Pröttlin, Sargleben und Garlin hatten zuletzt beobachtet, dass auch Lkw-Fahrer dort entlang fuhren, um irgendwie wieder zur B5 zu kommen. Ob es nicht besser wäre, gleich die Umleitung über Groß Warnow vorzunehmen. Eine Umleitungsausschilderung war laut Steffen Streu, Pressesprecher des Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung Brandenburg, bei einem Ortstermin am Montag angeordnet worden (Der Prignitzer berichtete gestern). Auf gestrige Prignitzer-Nachfrage, über welche Straßen und Dörfer die Umleitung führe und wann sie ausgeschildert wird, wurden wir vom Landesbetrieb Straßenwesen über die Deges, die für die Planung und den Bau dieses A14-Teilabschnittes zuständig ist, erneut an das Ministerium verwiesen. „Was die Umleitungsstrecke angeht, da muss ich nachfragen“, so der Ministeriumssprecher. Bis zum Redaktionsschluss dieser Seite war aus Potsdam keine Antwort eingetroffen.

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