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Fußboden als Modeobjekt : Schicke Fliesen, die keine sind

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Falquon GmbH präsentiert seine neueste Produktinnovation: „Quadraic“ kommt in historisch-mediterranem Look daher

von
erstellt am 09.Okt.2015 | 12:00 Uhr

Es ist kein Mosaik und es sind keine Fliesen: Die neueste Schöpfung der Falquon GmbH in Falkenhagen heißt „Quadraic“ und gibt vor, viel mehr zu sein, als sie eigentlich ist. „Es ist ein Fußboden, der Spaß machen soll“, sagt Martin Prager, Vertriebsleiter bei Falquon. Und den man einfach so auf vorhandener Ausstattung, wie zum Beispiel Fliesen, verlegen könne. Das sei der Sinn der Sache.

Die Spezialisten für ebenso hochwertige wie ausgefallene Laminatfußböden sind eigentlich ständig am Tüfteln, halten stets Ausschau nach Modetrends und technologischen Entwicklungen, und das weltweit. So kamen sie auf die attraktiven, alten, mediterran inspirierten Fliesenmuster, die nun in unterschiedlichen Farbnuancen auf die Fußbodenpanele aufgebracht werden.

Ähnlich wie andere Oberflächen für andere Fußbodennutzungen, zum Beispiel bei Aufbauten für Automessen. Letzteres ist das Hauptstandbein des Prignitzer Unternehmens, auf Hochglanz getrimmte oder auch originell gestaltete Stellflächen für edle Karossen machen, so Martin Prager, schätzungsweise 75 Prozent des Produktionsvolumens aus. Allein auf der diesjährigen IAA in Frankfurt/Main stattete Falquon fünf Stände, u. a. den von BMW, aus. Bei der New Yorker Autoshow war Falquon für die Cadillac-Präsentation zuständig. Hollands große Automesse, die „Autorai“, wurde komplett von Falquon gestaltet. Zudem gewannen die Falkenhagener eine Ausschreibung des Unternehmens Porsche, bestücken für diesen Partner Autohäuser in Japan, Dubai und den USA sowie Messeauftritte.

Die Prignitz und ihr eigenes Produkt-Portfolio repräsentierten sie bei Messebeteiligungen als Aussteller, u. a. in Russland, Dubai, Polen und Shanghai sowie natürlich bei der internationalen Leitmesse der Branche, der Domotex in Hannover. Was die globale Ausrichtung des Unternehmens angehe, sei man dieses Jahr ein Stück vorangekommen. Australien fehlte bis vor kurzem noch in der Liste der Kontinente, die Falquon mit Erzeugnissen beliefert. Dort habe man nun auch Fuß gefasst, berichtet Martin Prager und ergänzt, dass die Produktion in Falkenhagen derzeit zwei- und dreischichtig läuft, das Personal in diesem Jahr aufgestockt worden sei..

Man darf bereits gespannt sein, was als Nächstes von den Fußbodenexperten kommt. „Als Spezialitätenhersteller muss man auch immer Spezialitäten parat haben. Unser Ziel ist es, innovativ zu sein“, so Prager. Er kündigt an, dass Falquon dabei sei, die altbekannten und -bewährten Teppichfliesen neu zu erfinden. Sie sollen künftig genauso einfach verlegbar und entfernbar sein, wie modernes Laminat. Zuvor aber wird nun „Quadraic“ deutschland- und weltweit an den Mann gebracht – der Boden, der vorgibt, aus südländischen Fliesen zu bestehen.

Vorgänger von Falquon in Falkenhagen war übrigens das 1983 gegründete Unternehmen Scannery aus Schweden, das sich in den 1990er Jahren mit einem Werk in Falkenhagen ansiedelte. Produziert wurde schon damals Fußbodenbelag. Ende 2007 übernahm der Österreicher Dr. Thomas Grafenauer die Firma und hauchte ihr neues Leben ein. Falquon arbeitet eng mit dem Unternehmen Kronotex in Heiligengrabe (Ostprignitz-Ruppin) sowie mit der Raumausstatter-Kette Home Market zusammen. 

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