Stadtentwicklung an der Elbe : Schick wohnen direkt am Wasser

Wird der B-Plan beschlossen, kann der Eigentümer hier Baugrundstücke verkaufen. Der Hochwasserschutz ist kein Problem. Das Gelände wurde bereits vor Jahren aufgefüllt.
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Wird der B-Plan beschlossen, kann der Eigentümer hier Baugrundstücke verkaufen. Der Hochwasserschutz ist kein Problem. Das Gelände wurde bereits vor Jahren aufgefüllt.

Mit einem neuen B-Plan für die Ölmühle kann das Wirklichkeit werden

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22. März 2016, 05:00 Uhr

Stadtvillen und Einfamilienhäuser in prominenter Lage direkt am Wasser mit dem Blick auf die Stepenitz und die Elbe: Die Stadt stellt dafür momentan die Weichen. Ein deutsch-spanisches Architektenteam hat für das rund 9000 Quadratmeter große Gelände zwischen Bad Wilsnacker Straße und dem alten Zollhaus an der Uferpromenade ein Konzept entwickelt, das die Bebauung mit Stadtvillen vorsieht.

Gleichzeitig entsteht ein Bebauungsplan für das rund 43 000 Quadratmeter große Areal zwischen dem Denkmalspeicher der Ölmühle und dem Bahndamm. Geben die Stadtverordneten ihm auf ihrer nächsten Sitzung im April ihre Zustimmung, könnten dort langfristig Einfamilienhäuser gebaut werden. Mit dem B-Plan wird auch geregelt, welche Bebauung künftig dort zulässig ist. Es handelt sich um Einzel- und Doppelhäuser, die maximal zweigeschossig ausgeführt werden. Überbaut werden dürfen von den 43 000 Quadratmeter Gesamtfläche 15 000 Quadratmeter.

Noch handele es sich bei dem Areal um eine ausgewiesene Freizeitfläche. Das gehe auf die Zeit zurück, in der eine Gruppe von Unternehmern den Gedanken verfolgte, auf der Ölmühle ein Aquadrom, also ein Riesenaquarium, zu installieren, sagt Lutz Lange, Mitgesellschafter der Genesis GmbH. Dieser Gesellschaft gehört das Gelände, für das jetzt der B-Plan sozusagen auf den letzten Metern ist. Für Lange ist wichtig, „dass das gesamte Projekt Ölmühle mit dem B-Plan eine andere finanzielle Festigkeit erhält“. Denn als ausgewiesenes Bauland verkörpere das Areal einen anderen Wert als jetzt noch.

Die Genesis wolle das Areal aber nicht selbst bebauen. „Wir sind kein Bauträger, sondern werden nach und nach anfangen, Grundstücke zu veräußern.“ Und Lange fügt dieser Erklärung an, „jeder Euro aus dem Verkauf fließt in die Gesamtentwicklung der Ölmühle“. Für die Stadt ergänze sich die Entwicklung der beiden attraktiven Wohnlagen am Wasser mit den unterschiedlichen Ansätzen – Stadtvillen und Einfamilienhäuser – sehr gut für die gesamte Entwicklung des Quartiers, sagt Bauamtsleiter Martin Hahn.

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