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Am Wittenberger Zollhaus orientiert : Schick wohnen an der Promenade

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Die Stadt Wittenberge lobt den Architektenwettbewerb für das Areal an der Hafenstraße aus. Die Ausschreibung ist auf zehn Büros begrenzt.

von
erstellt am 18.Jan.2017 | 11:00 Uhr

Junge spanische und deutsche Architekten haben sich intensiv mit dem Wohnhaus in der Hafenstraße 8 befasst, Vorschläge zu seinem Umbau entwickelt und damit gleichzeitig Lösungen für einen schickeren Zugang zur Uferpromenade entwickelt.

Das war vor einem Jahr. Jetzt beginnt das Nachdenken neu. Die Stadt hat einen Architektenwettbewerb ausgelobt, informiert Pressesprecherin Christiane Schomaker. „Geplant ist die Neugestaltung des Eingangs zur Elbuferpromenade von der Hafenstraße aus“, erklärt Schomaker. Architektur- und Planungsbüros, die mitmachen wollen, müssen sich bis zum 1. Februar bewerben.

Der Umbau des Wohnhauses Nummer 8, der noch vor gut einem Jahr auf der Tagesordnung stand, ist damit jetzt passé. „Wir sind zu der Auffassung gekommen, dass ein Neubau günstiger ist, weil er optimalere Lösungen möglich macht“, sagt die stellvertretende Bauamtsleiterin Petra Lüdtke.

Das Wohnhaus in der Hafenstraße 8 ist alles andere als spektakulär, sondern eher ein unscheinbarer Flachbau. Sein Umbau würde bei einem unvertretbaren Kostenaufwand trotzdem kein so optimales Ergebnis bringen, wie ein Neubau, erläutert Lüdtke die Bauamtsposition und die der Wohnungsbaugesellschaft.

Diese 100prozentige Tochtergesellschaft der Kommune wird der Bauherr sein. Welche Ansprüche im Detail an den Promenadeneingang und das neue Haus gestellt sind, erfahren die Architekturbüros nach dem 1. März. Denn bis zu diesem Zeitpunkt entscheidet die Stadt, welche Büros, die sich beworben haben, nach der besten architektonischen, städtebaulichen, funktionellen und wirtschaftlichen Lösung suchen werden. „Wir werden den Wettbewerb auf zehn Büros begrenzen. Vier sind bereits gesetzt. Es handelt sich um Architekten, mit denen wir beispielsweise bereits zusammen gearbeitet haben“, erklärt Petra Lüdtke.

Ohne schon auf Details einzugehen, formuliert sie auf Nachfrage grundlegende Ansprüche, die mit Neubau und Umgestaltung des Eingangs verbunden werden. „Es soll sich vorrangig um ein Wohnhaus handeln, ohne dass gewerbliche Nutzung ausgeschlossen ist.“ In der Kubatur solle es sich an der vorhandenen Bebauung, also dem Zollhaus, orientieren. „Ende Mai 2017 werden die Preisrichter ihre Auswahl treffen“, stellt die Pressesprecherin der Stadt in Aussicht.  

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