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Der Prignitzer

24. September 2017 | 19:48 Uhr

Wittenberge : Sanierung dank Pilotprojekt

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Häuser in der Bürgermeister-Jahn-Straße 2 und 3 profitieren vom zusätzlichen Geld aus der Kooperationsvereinbarung.

von
erstellt am 26.Jul.2017 | 22:00 Uhr

In den Häusern Bürgermeister-Jahn-Straße 2 und 3 herrscht wieder Leben. Die Wohnungsbaugesellschaft (WGW) hat die Sanierung und Modernisierung der über Jahre leerstehenden Gebäude abgeschlossen. Wer jetzt in eine der zwölf Wohnungen ziehen konnte, wohnt auf hohem Niveau. Die WGW hat die Häuser von Grund auf umbauen können. Denn die Bürgermeister-Jahn-Straße 2 und 3 sind Bestandteile jener Kooperationsvereinbarung, die zu Beginn des Jahres 2015 zwischen dem Land, der Stadt und ihrer 100prozentigen Tochter, der Wohnungsbaugesellschaft, abgeschlossen wurde. Wittenberge ist damit eine der vier Kommunen im Land, die für dieses Pilotprojekt ausgewählt wurden.

„Das bringt für Wittenberge und die WGW erhebliche Vorteile“, wertet WGW-Geschäftsführer Torsten Diehn, „denn mit dieser Kooperationsvereinbarung hat unsere Gesellschaft deutlich mehr Planungssicherheit bei Investitionen“. Und: Mit dem in der Kooperationsvereinbarung zugesagten Geld konnte der Stadtumbau noch einmal intensiviert werden.

Mit welchen konkreten Ergebnissen, darüber informierte sich bei ihrem Besuch in Wittenberge Brandenburgs Infrastrukturministerin Kathrin Schneider in der Bürgermeister-Jahn-Straße 2 und 3. Im Gespräch mit Bürgermeister Oliver Hermann und dem Vorsitzenden des Wirtschaftsförderausschusses, Marcel Elverich, spielte dann die weitere Entwicklung des Jahnschul-Quartiers auch in Bezug auf die künftige Nutzung des Bahnhofs, den die Stadt erwerben will, eine Rolle. Bei der künftigen Stadtentwicklung werde diese Achse zwischen Jahnschul-Quartier und dem Bahnhofsgebäude in neuer Funktionen noch eine wichtige Funktion übernehmen, waren sich Stadtvertreter und Ministerin einig.

In Bezug auf das Kooperationsprogramm verwies die Ministerin auf die rund sechs Millionen Euro, die von den bis Ende 2019 zur Verfügung stehenden 17 Millionen Euro investiert wurden. Die bisherigen Investitionen hat das Infrastrukturministerium mit rund drei Millionen Euro Stadtumbau-Ost-Förderung und 800  000 Euro Wohnraumförderung unterstützt. 25 Altbau-Wohnungen wurden laut Ministerium saniert, sechs leerstehende Altbaugebäude gesichert. In Angriff genommen hat die WGW jetzt das Denkmalhaus in der Goethestraße 7. Es soll laut Diehn die Goethestraße 4 folgen.  

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