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Ferien in Wittenberge : Saison könnte besser laufen

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Wetter sorgt für weniger Badetouristen am Friedensteich. Judoka und Aikidoka aus der Region sind schon zum 21. Mal da

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erstellt am 25.Jul.2017 | 05:00 Uhr

Die Badesaison am Friedensteich läuft derzeit eher schleppend. „Das unbeständige Wetter sorgt dafür, dass bisher nicht so viele Leute gekommen sind, wie in früheren Jahren“, sagt Christian Maasch als Geschäftsführer der Bäder GmbH, die das Naturbad gepachtet hat.

Dabei ging die Saison gut los, wegen der Hitze öffnete der Friedensteich bereits Ende Mai. Doch auf einige warme Tage folgen meist wieder deutlich kühlere. „Das macht die Planung für uns und auch die potenziellen Badegäste nicht einfacher. Nur ein warmer Tag reicht nicht. Die Leute müssen sich ja auch erstmal darauf einstellen und Lust bekommen, ins Wasser zu gehen“, so Maasch. Dennoch ist er zuversichtlich, auch mit Blick auf die gebuchten Übernachtungen. 130 Quartiere stehen zur Verfügung. Leute vom Landessportbund waren schon da, Fußballer und Schülergruppen kommen auch noch. Dazu die eigenen Ferienlager der Bäder-Gesellschaft. Im Moment beleben 45 Judoka und Aikidoka das Areal zwischen Lenzener Chaussee und Gehrenweg. Die Jugendlichen zwischen 9 und 18 Jahren kommen vom SV Blau-Weiß Perleberg, Pritzwalker SV, TSV Chemie Premnitz und von Eintracht Friesack und trainieren bis Freitag mehrmals täglich in der Sporthalle der Oberschule.

Zum ersten Mal übernachtet Charlotte Ott dort. „Es gefällt mir sehr gut. Ich möchte heute noch baden gehen“, erzählt die Achtjährige, die morgen ihren neunten Geburtstag während des Sommercamps feiern wird. Ob es eine kleine Feier geben wird, weiß Charlotte noch nicht. Den Friedensteich und das Judo-Camp kennt sie von ihrer großen Schwester Laura, die schon mal dabei war. „Ich habe sie letztes Jahr zusammen mit Mama abgeholt.“ Wie seine Westentasche kennt Paul Franke das Wittenberger Badegewässer. Kein Wunder, ist er doch schon zum neunten Mal dabei. „Man kommt an und ist gleich in den Ferien. Mir gefällt, dass das Gelände weitläufig ist und man sich auch mal zurückziehen kann“, sagt der 18-Jährige. Ob er nächstes Jahr auch dabei sein kann, hängt von den Semesterferien ab, Paul möchte in Berlin Biologie und Deutsch auf Lehramt studieren. „Ich helfe ein bisschen beim Training mit und kann so den Umgang mit Jugendlichen üben“, sieht Paul einen Vorteil in seinem Hobby.

Für Hartmut Voigt, Abteilungsleiter Judo bei Blau-Weiß, ist der Friedensteich eine feste Größe im Sommerveranstaltungsplan. „Wir sind schon im 21. Jahr hier. Die Umgebung ist schön, die Kids können baden, Sport treiben und entspannen.“ Bis Freitag üben die Kampfsportler noch in der Sporthalle der Oberschule. Frühstück und Abendessen nehmen sie am Friedensteich ein. Für Donnerstagabend ist gemeinsames Grillen am Friedensteich geplant.  

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