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Der Prignitzer

24. November 2017 | 18:05 Uhr

Rutschpartie auf den Straßen Brandenburgs

vom

svz.de von
erstellt am 03.Feb.2012 | 10:53 Uhr

Berlin/Potsdam | Schneefall in der Nacht zu gestern hat vor allem Autofahrer in Brandenburg ins Rutschen gebracht. Von 147 Unfällen von Mitternacht bis 14 Uhr waren 38 eindeutig auf Glätte und Schnee zurückzuführen, wie die Polizei in Potsdam mitteilte.

Mehrere Menschen wurden verletzt, drei schwer. Ein 26-Jähriger kam ums Leben. Er war bei Wernsdorf (Dahme-Spreewald) vermutlich zu schnell auf der glatten Straße unterwegs und mit seinem Wagen gegen einen Baum geknallt, wie die Polizei mitteilte.

Auf der benachbarten Autobahn 10 gab es gegen 5.15 Uhr drei Unfälle, an denen zehn Fahrzeuge, darunter vier Lkw, beteiligt waren. Ein Mensch wurde schwer verletzt, vier leicht. Den Schaden bezifferte die Polizei mit 70 000 Euro. Unfallursache war unangepasste Geschwindigkeit auf rutschigen Fahrbahnen und bei Schneefall. Gut eine Stunde später rutschten vier Lastwagen und fünf Autos auf der A 9 bei Niemegk (Potsdam-Mittelmark) ineinander. Die Autobahn musste gesperrt werden. Rund 80 Räum- und Streufahrzeuge waren laut Landesbetrieb Straßenwesen auf Brandenburgs Autobahnen unterwegs. Für die Straßen in den Kommunen stehen landesweit knapp 300 Fahrzeuge bereit.

Unterdessen hat der klirrende Frost die Oder weiter zufrieren lassen: Die geschlossene Eisdecke wuchs flussaufwärts bis etwa auf die Höhe von Güstebieser Loose (Märkisch-Oderland) an. Wenn nötig, sollen Eisbrecher die Situation entspannen. Fünf der sieben Eisbrecher des Wasser- und Schifffahrtsamtes Eberswalde liegen im Heimathafen in Hohensaaten (Barnim), teilte das Amt mit. Ein Eisbrecher wartet in der Außenstelle Oranienburg (Oberhavel).

Die "Kienitz" hilft in Vorpommern aus. Sie kommt erst zurück, wenn der Aufbruch auf der Oder losgeht, so ein Amtssprecher. Das sei aber erst der Fall, wenn es Tauwetter gibt und die Schollen auch abschwimmen könnten.

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