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Freibäder : Rückblick auf erfolgreiche Saison

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Hohe Besucherzahlen und viele Aktionen über die Sommermonate hinaus machten das Jahr zum Erfolg für die Badbetreiber

svz.de von
erstellt am 22.Okt.2015 | 08:00 Uhr

In den regnerischen und kühlen Herbsttagen ist die Freibadsaison fast nur noch eine schöne Erinnerung. Nur in Perleberg nutzen Schulen und Kitas noch weit in die trübe Jahreszeit hinein das Gelände für eigene Aktivitäten. Diese Kooperation besteht bereits seit vielen Jahren und wird weitergeführt. In Perleberg wurden mehr als 27  000 Besucher in der vergangenen Freibadsaison gezählt.

„Das liegt deutlich über dem Vorjahresergebnis. Wir sind sehr zufrieden“, sagte Klaus Neumann , Geschäftsführer des Eigentümers GWG Wohnungsgesellschaft mbH Perleberg/Karstädt. Wegen des schlechten Wetters lief die Saison schwach an, dann aber nahm die Resonanz immer mehr zu.

Auch im Pritzwalker Hainholzbad lief die Saison sehr gut. Rund 13  400 Besucher wurden registriert. Hinzu kommen fast 1100 Schüler, die ihren Sport- und Schwimmunterricht absolvierten. Im Mai und bis in den Juni hinein lief es zäh, mit dem Sommerwetter gingen die Zahlen steil nach oben. Neben Jugendlichen erfreuten sich vor allem Familien mit Kindern an den Bade- und Spielmöglichkeiten. „Das Ergebnis lag über den Erwartungen“, sagt Betriebsleiterin Heike Fuchs. Größere Investitionen sind für 2016 nicht vorgesehen, einige kleine Neuerungen besonders für Familien mit kleinen Kin-dern strebt die Betriebsleiterin an.

Eine gute Bilanz zog auch die Hauptamtsleiterin der Gemeinde Karstädt, Beatrice von Lentzke. Die hohen Besucherzahlen resultierten aus der großen Ausstrahlung, Schüler und Wasserfreunde aus der ganzen Prignitz und darüber hinaus waren für Spaß, Sport und Erholung im Freibad zu Gast, konstatiert sie. Die Kooperation mit den Grundschulen und der Kita Kinderland in Karstädt sowie weiteren Einrichtungen wurde mit vielen Aktionen fortgeführt, die Schwimmmeisterin Manuela Rozycki erdachte und umsetzte. Das begann mit der „Wassergewöhnung“ für die Jüngsten ging weiter mit Badevergnügen und Schwimmkursen bis zum Ablegen des Seepferdchens. Auch für den Sportunterricht nicht nur der Grundschulen der Gemeinde Karstädt wird die Einrichtung gern genutzt. Aktivitäten wie das 24-Stunden-Schwimmen fördern zusätzlich die Popularität der Freizeitstätte. Besonders freut sich die Kommune über die vielen Dauerbesucher, die Zehner-Karten und andere Vergünstigungen nutzen. Trotz guter Resonanz bleibt das Freibad wie alle ähnlichen Einrichtungen in der Region ein Zuschussgeschäft, erläuterte Beatrice von Lentzke. Zu den Betriebskosten kämen Aufwendungen für Reparaturen und Instandsetzug der schon viele Jahre bestehenden Einrichtung hinzu.

Auch das Putlizer Freibad blickt auf eine gute Saison zurück. Dabei stand die Vorbereitung unter keinem guten Stern. Die überraschende Rathaussanierung leerte die kommunale Kasse. Doch die Verwaltung fand Möglichkeiten, das 1926 errichtete Bad, eines der ältesten der Region, mit 50-Meter-Schwimmbecken und alten Bäumen doch zu öffnen. Sauberkeit, Service und angenehme Atmosphäre sorgten wieder für regen Zuspruch.  

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