Falsches Gerücht : Rolandhalle bleibt vorerst frei

<p> </p>

 

Landkreis schließt Notunterkunft aber nicht aus

von
22. September 2015, 19:30 Uhr

Energisch weist der Landkreis Gerüchte zurück, dass die Rolandhalle Perleberg in wenigen Tagen für Flüchtlinge genutzt wird, Sport- und Kulturveranstaltungen ausfallen. „Aktuell benötigen wir sie nicht“, sagte gestern Christian Müller, erster Beigeordneter des Landrates. Aber er bekräftigt seine Aussage, die wir in der vergangenen Woche publizierten: „Sind alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft, ist die Rolandhalle unsere Notfallunterkunft.“ Diese Entscheidung sei gefallen. Es handelt sich um eine Immobilie des Kreises, Krankenhaus, Polizei, Ämter und Wohlfahrtsverbände sind in der Stadt. Außerdem ist die Halle beheizbar, erklärt Müller. Die Flüchtlingssituation lasse sich nur tageweise voraussagen. Vergangenen Freitag richtete das Innenministerium einen Krisenstab ein. „Das beweist, dass die Situation problematisch ist.“

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen