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Wahrberge-Verein mit Saisonrückblick : Rodelbahn und Badewasser sind top

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Aus der Redaktion des Prignitzers

Wahrberge-Verein blickt auf gute Saison 2013 zurück / Sommerrodelbahn hat neue Beregnungsanlage, der Badesee einen neuen Sandstrand

Noch hat der Vereinsvorstand die Zahlen nicht komplett ausgewertet – eines lässt sich dennoch bereits sagen: Die Sommerrodelbahn des Wahrberge Vereins e. V. in Groß Woltersdorf ist ein Publikumsmagnet. Eröffnet wurde sie am 1. Juni 2012. „Die Saison 2013 lief auf jeden Fall nicht schlechter als die im Vorjahr, obwohl das Wetter im Oktober nicht so gut war wie 2012 und der Ort durch Straßenbaumaßnahmen auch ungünstig zu erreichen“, sagt Vereinsvorsitzender Halldor Lugowski. Immerhin rund 5000 Leute vergnügten sich hier von April bis Oktober vergangenen Jahres. Nicht nur diese Zahl, sondern auch die Altersspanne der Rodler kann sich sehen lassen: Etwa 25 Prozent der Nutzer seien Erwachsene. Nach den Erhebungen des Vereins war eine 79-jährige Frau die bislang älteste Person, die sich hier vergnügte, so Lugowski. „Normalerweise ist die Bahn für Kinder ab etwa sechs Jahren geeignet beziehungsweise ab einem Körpergewicht von zehn bis zwölf Kilo. Bei leichteren Rodlern, also kleineren Kindern, bleibt der Schlitten stehen. Aber gemeinsam mit Erwachsenen kommen auch die Jüngsten ’runter. Die sind hier so etwa drei Jahre alt“, berichtet der Vereinsvorsitzende.

Die Bahn wurde übrigens Ende 2012 noch optimiert: Der Verein ließ eine neue, wesentliche effektivere Beregnungsanlage installieren. „Wir verbrauchen so rund ein Drittel weniger Wasser und haben dank der Ersparnis die Investitionskosten innerhalb eines Jahres heraus“, verdeutlicht Halldor Lugowski.

Aushängeschild sind in Groß Woltersdorf jedoch nicht nur die Sommerrodelbahn und der Waldlehrpark, in dem eigentlich ständig Verschönerungs- und Verbesserungsarbeiten laufen, sondern auch der Badesee. Der wird seine Gäste zum Saisonstart 2014 mit einem neuen Strand begrüßen. Bei einem groß angelegten Arbeitseinsatz Ende September 2013 wurde das gesamte Wasser herausgelassen, hat man einen Teil des Schilfs und Wurzeln entfernt. Im Uferbereich wurden mehr als 100 Kubikmeter gewaschener Sand ohne Feinanteile aufgebracht. „Damit erreichen wir jetzt im See auch eine bessere Sichttiefe“, erläutert Halldor Lugowski einen Vorteil. Der See ist inzwischen wieder mit Wasser gefüllt. Rund 30 Vereinsmitglieder legten beim Einsatz mit Hand an. Unterstützt wurden sie dabei von Firmen mit entsprechender Technik. Seit rund 15 Jahren lädt der Groß Woltersdorfer Badesee bereits zum Erfrischen, Schwimmen und Planschen ein.

Der Ort Groß Woltersdorf selbst habe 2014 ebenfalls etwas Neues zu bieten: Rund 40 Bäume – darunter viele Obstgehölze – wurden im Zuge der Straßenbaumaßnahmen direkt in der Ortslage gepflanzt, noch einmal 50 außerhalb Groß Woltersdorfs, von der Gärtnerei Seefeld bis nach Brünkendorf.

Die konkrete zahlenmäßige Auswertung der Saison 2013 und Pläne für 2014 will der Vereinsvorstand in diesem Monat besprechen. Im März wird dann die Mitgliederversammlung dazu beraten und Beschlüsse fassen.

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erstellt am 09.Jan.2014 | 22:00 Uhr

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