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Der Prignitzer

12. Dezember 2017 | 13:16 Uhr

Klein Leppin : Rocken wie die Großen

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Im ehemaligen Schweinestall feierten Nachwuchsbands mit rund 200 Gästen die fünfte Ausgabe von „Rock im Stall“.

svz.de von
erstellt am 29.Sep.2014 | 08:00 Uhr

Richtige Rockmusiker sind hart im Nehmen. Und auch der Nachwuchs kann da schon mithalten. Das bewiesen die Jungmusiker am Samstag beim „Rock im Stall“. Bei der Band „Without shoes“ (dt. ohne Schuhe) war der Name volles Programm. Auf blanken Sohlen hüpften die fünf Musiker über den kalten Beton des alten Schweinestalls, bevor sie die Bühne stürmten und die fünfte Ausgabe des Events eröffneten. „Kommt alle einen Schritt näher, wir beißen nicht“, forderte Sängerin Theresia Winter ihr Publikum auf und startete ganz rockerlike ihren Auftritt.

Die Prignitzer Nachwuchsband war aber nur einer der Acts des Abends. Anlässlich der Jubiläumsausgabe gab es am Sonnabend in Klein Leppin zum ersten Mal auch fünf statt vier Bands. „Das Motto ist 4+1, das heißt, vier Bands und ihre Auftritte standen fest. Die Band Elkaar hat den fünften Auftritt hier in einem Wettbewerb vor zwei Wochen in Glöwen gewonnen“, erzählt Rayk Schulz vom Wittenberger Jugendzentrum „Würfel“.

Zwölf Jugendliche organisierten mit ihm, sowie Festland e.V und dem Jugendklub Glöwen die Musikveranstaltung für Jugendliche und Junggebliebene. „Wir sind darauf sehr stolz, mit welchem Engagement sich die Jugendlichen dahinterklemmen“, meint Christina Tast, die Vorsitzende des Festland-Vereines. Der stand den Heranwachsenden nur beratend zur Seite, Bandvorschläge und die Planung wurden alle eigenständig erarbeitet.

Und das Ergebnis kommt sehr gut an, wie von den rund 200 Gästen immer wieder zu hören war. „Es ist einfach nu cool. Die Live-Musik ist genial“, meint Lara Pasche aus Sellentin. Bereits zum vierten Mal nimmt Sarah Bahl aus Bismark teil: „Irgendwie stirbt die Rockmusik ja aus, aber diese Veranstaltung hält sie in der Region am Leben“, sagt die 18-Jährige. Von „Rock im Stall“ habe Florian Duchow über Facebook erfahren. Seine Schwester Anna hingegen hält die Mini-Konzerte für „ziemlich bekannt in der Region.“ Viel Gutes haben auch Ingo und Anja Kramer über die Bands gehört, „deswegen wollten wir mal gucken, was die Jugendlichen hier so auf die Beine gestellt haben“, meinen die Glöwener. Und apropos Beine: Nach Eröffnung durch die Barfüßler von „Without Shoes“ rockten die Bands und Gäste bis in die Nacht die Jubiläumsausgabe. „Ideen für Nummer sechs stehen auch schon “, verraten die Organisatoren.


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