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Der Prignitzer

25. November 2017 | 01:17 Uhr

Riesentöpfe leuchten in der Bahnstraße

vom

svz.de von
erstellt am 15.Mär.2012 | 09:46 Uhr

Wittenberge | Schlichte Waschbetongefäße kontra Riesenblumentöpfe. In der Bahnstraße soll sich etwas tun, nein, es tut sich schon etwas. Wenn im April die Fußgängerzone zwischen Wilhelm- und Rathausstraße für den Verkehr frei gegeben wird, dann wollen die Stadtväter auch mit einer neuen Optik in der Haupteinkaufsstraße für Wittenberge punkten.

Die Pflanzkübel aus Beton an der Einmündung der Auguststraße in die Bahnstraße haben schon bei der Installation vor etlichen Jahren nicht für ungeteilte Freude gesorgt. Der Interessenring WIR mit seinem damaligen Vorsitzenden Norbert Pelen hatte zur Belebung der Straßenszenerie für die großen Pflanzbehälter mit Sitzgelegenheiten gestimmt. Die Anschaffung der Stadt kommentierte er dann gegenüber der Redaktion mit den höflichen Worten: "Das hatten wir uns etwas anders vorgestellt."

Etwas anderes, Schickeres, Hingucker sollen her. Wie wäre es mit riesigen Blumentöpfen, die dann auch noch leuchten?

Am Dienstag, als sich die Dunkelheit über das Pflaster gesenkt hatte und die Bahnstraße fast menschenleer war, versammelte sich ein Trupp von Leuten, um die Probe aufs Exempel zu machen. Der WIR war vertreten, die Kommunalverwaltung, der Stadtbetriebshof und Abgeordnete, die sich auch für das Stadtfest engagieren, als die Firma Erdmann die vom Bauamt zur Probe georderten beiden Riesentöpfe aus ihrem Transporter hob, in der Bahnstraße platzierte und die Elek trokabel anschloss. Licht an und der 1,10 Meter hohe, aus weißem Material hergestellte Topf strahlt mit dem knapp einen Meter hohen Pflanzgefäß in orange um die Wette. Landschaftsarchitekt Hagen Roßmann, der Mann hat auch den Stern gestaltete, ist mit der Wirkung zufrieden. Die Anregung, etwas so Besonderes zu wagen, stammt mit von ihm. Auch Tipps, wie die Behälter mit Pflanzen gekonnt in Szene zu setzen sind, gibt er. Ob und in welcher Farbe die Töpfe angeschafft werden, darüber verständigen sich Kommune und WIR noch abschließend.

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