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Der Prignitzer

23. November 2017 | 01:18 Uhr

Riesen Verwüstung und erste Hoffnung

vom

svz.de von
erstellt am 03.Jul.2013 | 10:14 Uhr

Wittenberge | Mit Gabelstaplern und allerlei Gartengerät rückten die ESV-Sportler am Sonntag ihrem derzeit härtesten Gegner zu Leibe - den Flutschäden. Fast 70 Helfer hatten sich auf dem Gelände versammelt, um Mutterboden auszubringen, zu planieren, Sandsäcke zu entleeren und neues Gras anzupflanzen, denn bereits im September steht die 125-Jahr-Feier des Vereins vor der Tür, die mit einem großen Sportfest an eben genau jener Stelle über die Bühne gehen soll. Doch sind bis dahin noch einige Arbeitsstunden nötig.

"Das Hauptproblem ist, dass von Seiten des Landkreises noch keine Bewegung passiert ist. Deshalb wollen wir mit unserer Arbeit den Anstoß geben, dass etwas passiert", erzählte der Vorstandsvorsitzende Armin Gutsche. Überhaupt ist es ihm zu verdanken, dass an diesem Tage auch schwere Maschinen zum Einsatz kommen. "Wohl dem Verein, der über so einen Vorsitzenden mit dieser Technik verfügt", war an diesem Vormittag vermehrt zu hören. Doch dass der geschätzte Schaden von 150 000 Euro nicht allein vom Verein beglichen werden kann, liegt auf der Hand.

Und dies muss er auch nicht. "Die Schäden sind ja größtenteils im Zuge des Deichverteidigung entstanden und die Kosten des Rückbaus auch durch den Landkreis zu tragen", erläutert Gutsche. Vor allem die Baustraße hat das Gelände beschädigt. Dies wurde auch schon vom Landkreis aufgenommen, der sich auch direkt am Montagmorgen beim Vereinsvorsitzenden meldete. "Ab Mittwoch wird offiziell zurückgebaut, das wurde von der Stadt festgelegt und dementsprechend auch die bisherige Arbeit vergütet", erklärte der Vorsitzende. Doch dies war am Sonntag noch nicht abzusehen, als die Sportler loslegten und etwa 40 Prozent des Vorplatzes in Ordnung brachten.

Am kommenden Sonntag geht es dann gleich weiter. Dann steht der übrige Teil im Mittelpunkt. Und dass alles nicht schnell genug angepackt werden kann, ist vor dem Hintergrund des Jubiläums allen klar. Ein Ausweichen auf einen neuen Platz käme ohnehin nicht in Frage, so der Vorstandsvorsitzende. "Denn die Plätze in Breese oder Weisen sind ebenfalls zerstört", so Gutsche. Und dies ist nach der neuesten Entwicklung auch gar nicht mehr nötig. "Die Rückbauarbeiten vor dem Vereinsgebäude sind ein Glück für uns, jetzt müssen wir nur noch das Umfeld ordentlich gestalten. Damit steht dem Sportfest nichts mehr im Wege", blickt der Vorsitzende zuversichtlich auf den 7. September voraus und ruft alle ESV-Freunde auf, am Sonntag auf das Gelände zu kommen und zu helfen.

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