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Gewerbegebiet Karstädt : Richtfest rückt näher

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Stadur Composite GmbH & Co. KG errichtet im Gewerbegebiet Karstädt zweite Werkhalle. Richtfest soll soll Ende August/Anfang September gefeiert werden.

Ein Autodrehkran machte in den vergangenen Tagen deutlich – es wird gebaut im Gewerbegebiet Karstädt/Postlin. Konkret entsteht auf dem Betriebsgelände der Stadur Composite GmbH & Co. KG eine neue rund 2700 Quadratmeter große Werkhalle.

Stadur, 1982 in Hammah bei Stade gegründet, zählt europaweit zu den größten und innovativsten Herstellern von Sandwichelementen. Neben dem Stammsitz Hammah entstanden der Standort Stadur Süd bei Stuttgart und 2007 als jüngstes Werk die Stadur Composite GmbH & Co. KG in Karstädt. Hier werden Kunststoffplatten unterschiedlicher Stärken für Hammah und Stadur Süd hergestellt und dort zu Verbundelementen für den Bausektor, Badbereich, Fahrzeug- und Sonderbau, Werbe- und weitere Bereiche weiterverarbeitet.

„Unsere erste Halle ist komplett ausgelastet, so dass wir weitere Kapazitäten für die Produktion und Lagerung brauchen“, erklärt Werkleiter Jakob Prozmann. Im Karstädter Werk wird das Granulat, aus dem die Kunststoffplatten entstehen, nach einer eigenen Rezeptur selbst hergestellt.

Die Produktion der Platten in einer Stärke von 0,6 bis drei Millimeter übernimmt eine Extrusionsanlage. Hightech ist ebenso eine Digitaldruckanlage, die entsprechend dem Kundenwunsch die Kunststoffoberfläche gestaltet – ob mit optisch echtem Holzdekor für eine Tischplatte, Reklame oder Verkehrswegweisungen – sowie kratz- und witterungsbeständig veredelt.

Gearbeitet wird in Karstädt im Drei-Schicht-System. Beschäftigt sind aktuell 19 Arbeitskräfte und zwei Auszubildende. Geplant ist, die neue Halle bis Mitte Oktober fertig zu stellen. Richtfest soll Ende August/Anfang September gefeiert werden.



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