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Regionalcenter der Industrie- und Handelskammer : Rennen um den Standort beginnt

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Die Regionalcenter der Industrie- und Handelskammer (IHK) in Pritzwalk und Neuruppin sollen zusammengelegt werden. Eine Ankündigung, die in der Prignitz alle Alarmglocken ertönen lässt, denn Zusammenlegung bedeutete bisher selten einen Standortgewinn für die Region.

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erstellt am 08.Jul.2013 | 09:07 Uhr

Pritzwalk | Die Regionalcenter der Industrie- und Handelskammer (IHK) in Pritzwalk und Neuruppin sollen zusammengelegt werden. Eine Ankündigung, die in der Prignitz alle Alarmglocken ertönen lässt, denn Zusammenlegung bedeutete bisher selten einen Standortgewinn für die Region. Deshalb hatte der stellvertretende Pritz walker Bürgermeister Dr. Ronald Thiel die Vertreter aus Wirtschaft und Verwaltung nach Pritzwalk geladen, um ein weiteres Vorgehen zu besprechen. "Wir wissen, dass sich der Ostprignitz-Ruppiner Landrat, aber auch die Sparkasse OPR schriftlich an die IHK gewandt haben und für ein zukünftiges Regionalcenter in Neuruppin werben", sagt Thiel. Allerdings habe sich auch der Prignitzer Landrat Hans Lange bereits schriftlich nach Potsdam gewandt und für den Standort im Landkreis Prignitz geworben. "Wir haben auf der Zusammenkunft vereinbart, dass wir den Präsidenten und den Hauptgeschäftsführer der IHK hierher nach Pritz walk einladen. Außerdem werden wir unsere Partner in Wittstock und Kyritz mit ins Boot holen, um für Pritzwalk zu punkten", sagt Ronald Thiel.

Das Regionalcenter in Pritz walk sei vor allem deshalb wichtig, weil die Prignitz deutlich mehr an industrieller Ansiedlung habe als der Landkreis Ostprignitz-Ruppin oder die Stadt Neuruppin. "Die Gewerbegebiete sind gut ausgelastet in der Prignitz, und vor allem etablieren wir uns als Standort für Ausbildung. Wir haben unter Federführung der IHK das Haus der Wirtschaft in Pritzwalk aufbauen können. In diesem Haus sind die verschiedensten Ansprechpartner über die Wirtschaftsfördergesellschaft bis hin zur Fachhochschule Brandenburg unter einem Dach vereint und bilden einen kompetenten Kern für Bildung und Ausbildung, aber auch für wirtschaftliche Beratung und Unterstützung", so Thiel. Man werde sich für den Pritzwalker Standort stark machen. Entscheiden müsse die Vollversammlung der IHK. "Ich hoffe, es ist ein offenes und faires Rennen, in das wir hier gehen", sagt Thiel, der auf einen Sieg hofft.

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