Perleberg : Reise in die Stadtgeschichte

Gaby Dubslaff nach ihrer ersten Filmpremiere.
Gaby Dubslaff nach ihrer ersten Filmpremiere.

Jens Nerings Film „Perleberg – Spurensuche Teil 3“ wird von der Krankenschwester Gaby Dubslaff moderiert

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17. März 2018, 05:00 Uhr

Die Filme von Jens Nering haben in Perleberg ihre Fans. Und wenn er zur Filmpremiere einlädt, dann ist der Saal im „Effi“ bis auf den letzten Platz gefüllt. Doch bei der Vorstellung seiner dritten „Spurensuche“ gab es einen Hauch von einer großen Filmpremiere, denn mit Gaby Dubslaff hatte Nering erstmals eine Moderatorin eingesetzt, die die Zuschauer durch die Stadt, entlang der Stepenitz führt.

Die Perlebergerin ist sichtlich aufgeregt, feierlich gekleidet sitzt sie in der ersten Reihe und freut sich über zahlreiche Bekannte, die zur Unterstützung ins „Effi“ gekommen sind. Mit Schauspiel und Moderieren hat die Krankenschwester bis zu diesem Film nichts zu tun gehabt. Jens Nering sei auf sie zugekommen, dann gab es ein Vorsprechen und sie hatte den Moderatorinnenjob. „Von den Dreharbeiten war ich begeistert“, sagt sie. „Es hat mir sehr viel Spaß gemacht.“ Und natürlich freut sie sich schon auf den nächsten Film, den Jens Nering über die Perleberger Geschichte drehen wird, „denn dann bekommt sie mehr Aufgaben“, wie der Hobbyfilmer dem Publikum schon vorab ankündigt.

Für Gaby Dubslaff war dieser filmische Ausflug in die Vergangenheit der Stadt sehr interessant, diese Spurensuche entlang der Stepenitz, nach alten Gasthäusern. „Ich habe nicht einmal ein Drittel gewusst bzw. gekannt“, sagt sie. Sie bedauert es sehr, dass es diese Lokale nicht mehr gibt. Selbst das Gebäude, wo heute die Musikschule beheimatet ist, war einst ein beliebtes Ausflugsziel am Rande des Hagens. „Es wäre doch schön, wenn es heute noch die Möglichkeit gäbe, unter alten Bäumen zu sitzen, zu essen und zu trinken. Das fehlt heute“, ist sich Dubslaff sicher.

Am Ende des Filmes fällt ihr ein Stein vom Herzen, denn es gibt viel Beifall für die Moderatorin. Und natürlich hat den Gästen am Montagabend auch der Film gefallen. Für Rotraud Jahrow war es ein Ausflug in ihre Kindheit. Sie erinnerte sich darin, als sie mit ihrem Vater in die Stadt fuhr. Oft hörte man an diesem Abend ein „Ach ja!“ oder „Ja“ im Saal.

Auch Friedrich Wilhelm Hanf, der seit 1954 in Perleberg lebt, hat der Film sehr gut gefallen. „Es ist immer wieder ein interessanter Ausflug in die Geschichte, bei dem man sich an einiges erinnert, anderes neu entdeckt und kennenlernt“, sagt er. Nun sind alle auf den vierten Teil der Perleberger Spurensuche gespannt und wie Moderatorin Gaby Dubslaff sie dann beim Ausflug in die Geschichte begleitet.

Und wer den aktuellen Film sehen will, den gibt es ebenso wie das Begleitbuch in der Stadtinformation sowie im Buchladen am Schuhmarkt.

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