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Flohmarkt in Wittenberge : Reges Treiben an den Hafenspeichern

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Beliebter Flohmarkt zieht an einen neuen Standort: „Es wird sich einspielen.“ Allerdings störte der Wind an der Elbuferpromenade

„Wenn jemand noch die Tür zumacht“, meinte Christiene Mann aus Stendal mit einem Augenzwinkern, die ebenfalls wie zig andere ihren Stand am Sonnabend an den Hafenspeichern aufgebaut hatte. Der Wind blies an der Elbuferpromenade ordentlich. Ein einfaches Mittel dagegen hatte Franz Capelle aus Kyritz: „Ich habe nur schwere Sachen aufgebaut.“ Er hatte hauptsächlich „Bäuerliches“ wie Milch- oder Gießkannen, Sensen aber auch Bierkästen aus den 50er Jahren dabei.

Für Wittenberger Flohmarkt-Freunde gab es alles, was das Herz begehrt: Schmuck, Kleidung, Vasen, Tassen, diverse Tonträger etc. Die ersten Besucher waren bereits am Morgen sehr zeitig da. So auch Barbara Hellbach. „Ich habe schon etwas erstanden“, sagte sie und zeigte ein kleines Blumentischen. „Ich finde das hier besser, der Platz ist viel schöner“, meint die Wittenbergerin, die gern und viel auf Flohmärkten ist. Der gleichen Ansicht ist auch Hanka Neumann aus Breese, die ihr Betondesign den Besuchern präsentierte. „Die Leute kommen ja zum Flohmarkt und nicht zum Einkaufen. Oben am WEZ waren sie einkaufen und sind dann nur noch mal über den Flohmarkt gebummelt. Für uns lief es da nicht so gut“, bemerkte Hanka Neumann. Sie genauso wie Christiene Mann hoffen und sind optimistisch, „dass sich dieser Standort etabliert. Das wird sich einspielen.“ Doch über den neuen Standort gibt es auch andere Meinungen, dass der Flohmarkt am WEZ besser war, man hatte die Möglichkeit, gleich noch einzukaufen.

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erstellt am 17.Mai.2016 | 04:45 Uhr

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