Bälow : Reger Baubetrieb im Ort

Die Mauer stützt die Straße seitlich ab.  Fotos: Lars Reinhold
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Die Mauer stützt die Straße seitlich ab. Fotos: Lars Reinhold

Arbeiten an der Durchfahrtsstraße in Bälow in vollem Gange / Kosten von rund 750 000 Euro aus Hochwasserhilfsfonds gedeckt

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11. August 2015, 22:00 Uhr

Die Ortsdurchfahrt Bälow gleicht derzeit einer Großbaustelle. Berge von Erde liegen aufgeschüttet neben tiefen Gräben, Leitungen ragen aus dem Boden, Motoren von Baufahrzeugen dröhnen. Allerdings: Es geht gut voran.

„Man könnte sagen, wir haben Bergfest“, sagt Hans-Joachim Rößler von der Kreisstraßenmeisterei, die für die Planungen in Bälow zuständig ist. Etwa die Hälfte der Arbeiten sei inzwischen erledigt, man liege gut im Zeitplan. „Wir sind optimistisch, die Maßnahme wie geplant Mitte Oktober abschließen zu können. Die notwendige Vollsperrung der Ortsdurchfahrt haben wir bewusst in die Sommerferien gelegt, damit der Schüler- und Berufsverkehr darunter möglichst wenig leidet“, erklärt der Fachmann.

Derzeit konzentrieren sich die Arbeiten auf den Ortsausgang in Richtung Sandkrug. „Hier ist die Stützmauer, die die Straße gegen die tiefer liegenden Grundstücke abgrenzt, gerade fertig gestellt.“ Das Bauwerk an sich gebe es schon seit gut 100 Jahren. „Unsere Altvorderen haben sich dabei schon etwas gedacht, aber nach einem Jahrhundert war das alte Bauwerk total marode. Deswegen haben wir hier komplett neu gebaut und die Wand aus Betonteilen errichtet“, sagt Rößler. Damit sei der Unterbau der Straße stabil genug, um auch künftig die hohen Belastungen, die im Deichverteidigungsfall durch die Transporte auf die Ortsdurchfahrt zukommen, zu verkraften.

Ebenfalls erneuert werden die Versorgungsleitungen für Strom, Wasser und Abwasser. „Hier sind der Westprignitzer Trinkwasser- und Abwasserzweckverband sowie die Wemag dabei, ihre Netze instandzusetzen.“

Insgesamt kostet die Sanierung der Bälower Ortsdurchfahrt rund 750  000 Euro. „Da die Straße durch den Hochwassereinsatz 2013 so stark gelitten hat, wird die Maßnahme über den Hochwasserhilfsfonds finanziert“, sagt Rößler.  

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