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Ernst-Thälmann-Stadion Wittenberge : Regen stoppt Bauarbeiten im Stadion

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Mitte September sollen Tartanbahn und Anlagen fertig sein.

von
erstellt am 01.Aug.2017 | 05:00 Uhr

Das Ernst-Thälmann-Stadion ist eine Baustelle, auch wenn es auf dem ersten Blick nicht danach aussieht. Bis Mitte September sollen die sechs Tartanbahnen im Stadionrund sowie die Nord- und Südsegmente mit den Diskus- und Hochsprunganlagen, dem Anlauf zum Speerwerfen, der Weit- und der Stabhochsprunganlage einschließlich dem separaten Anlauf mit einem neuen Spezialbelag versehen werden.

Buckel in der Tartanbahn und in den anderen Leichtathletikanlagen und der an zahlreichen Stellen abgelaufene Belag haben eine Reparatur ausgeschlossen. Der Kultur-, Sport- und Tourismusbetrieb kann dank Fördergeld investieren.

Die gute Nachricht vom Baugeschehen: Vermutungen, dass Baumwurzeln bzw. deren ungezügeltes Wachstum der Grund für die stellenweise gravierenden Unebenheiten sind, konnten mittlerweile bis auf eine Stelle ausgeschlossen werden. In Höhe der Uhranzeige, wo tatsächlich Baumwurzeln für einen der Buckel in der Bahn verantwortlich sind, wird eine Sperre eingebaut. Bauamtsmitarbeiter Dennis Kathke und Annett Wolgast als die zuständige Mitarbeiterin im Kultur-, Sport- und Tourismusbetrieb sprechen in Bezug auf die anderen Dellen und Erhebungen von Materialfehlern bzw. Materialermüdungen. „Die Probleme sind aber mittlerweile bereits behoben“, so Kathke. Trotzdem gibt es Termindruck. Wird Mitte September als Fertigstellungstermin zu halten sein? Wenige Tage nach der geplanten Fertigstellung soll noch im September das wegen Regens ausgefallene Integrationssportfest nachgeholt werden. Und dann steht auch schon Jugend trainiert für Olympia an.

Das Problem: Die Erneuerung der Anlagen liegt nicht mehr im Zeitplan. Grund sei der viele Regen in der letzten Zeit, umreißen Kathke und Annett Wolgast das Problem. Deshalb konnte nach ihren Worten der Spezialbelag von der Tartanbahn und von den anderen Analgen noch nicht entfernt werden. Die damit beauftragte Firma befinde sich damit quasi in Wartestellung. In Wartestellung befindet sich auch der KSTW bzw. der Stadtbetriebshof. Denn die Intensivreinigung des Untergrundes, wenn der Belag entfernt wurde, übernimmt der Kultur-, Sport- und Tourismusbetrieb als Eigenleistung. Dann folgt das Auftragen der neuen Tartanschicht.

Eine ganz genaue Aussage, wann im Stadion wieder Leichtathletik stattfinden kann, sei derzeit nicht möglich, so Annett Wolgast, weil das im hohen Maße eben auch von der Witterung abhängig sei. Grundsätzlich, so Kathke, müsste der Termin zu halten sein, aber es hänge eben sehr viel vom Wetter ab.

Heute findet die nächste Bauberatung statt. Sie wird weitere Aufschlüsse bringen.

 

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