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Jahnschul-Viertel Wittenberge : „Reden wir übers Leben im Quartier“

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Aus der Redaktion des Prignitzers

Drei Stadtverordnete laden Bewohner aus dem Jahnschul-Viertel zum Dialog ein

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erstellt am 24.Okt.2017 | 12:00 Uhr

Wie ist es um Frei- und Erholungsflächen im Jahnschul-Viertel bestellt? „Darüber möchten wir uns mit Leuten aus dem Viertel unterhalten“ , sagen die Abgeordneten Christian Elger (Linkspartei) als Vorsitzender des Sozialausschusses, Marcel Elverich (SPD) als Chef des Bau- und Wirtschaftsförderungsausschusses sowie Thomas Tiepermann (SPD) als Vorsitzender des Ordnungs- und Umweltausschusses. Tiepermann ist zugleich Mitglied in der städtischen Arbeitsgemeinschaft Spielleitplanung. Das dürfte von Bedeutung sein, wenn es um die Frei- und Erholungsflächen geht.


Spielmöglichkeiten sind ein Thema


Auch wenn die drei Ausschussvorsitzenden in ihrer gemeinsamen Erklärung nicht darauf eingehen, so ist es doch Tatsache, dass ihr Abgeordnetenkollege Frank Heinke (Bündnis 90/Die Grünen) und andere Wittenberger Unterschriften für einen neuen Spielplatz an der Ecke von Schillerstraße und Bürgermeister-Jahn-Straße gesammelt haben. Dort haben sich auf einer Brache quasi im Selbstlauf Bäume und Büsche angesiedelt. Sie sollen, so die langfristigen Stadtplanungen, einem Parkplatz weichen.

Aber auch die Ausschussvorsitzenden, die sich fraktionsübergreifend jetzt für die Einwohnerversammlung stark machen, treibt das Thema Lebensqualität im Zusammenhang mit Spielmöglichkeiten für den Nachwuchs um. Marcel Elverich betont gegenüber der Redaktion: „Unsere Vor-Ort-Begehungen, die Äußerung einer Anwohnerin zum Spielplatz in der Röhlstraße auf der jüngsten Stadtverordnetenversammlung sowie verschiedene Meinungen zum Thema Spielmöglichkeiten, die uns erreicht haben, sind ausschlaggebend für den Gedanken einer Einwohnerversammlung.“


Was ist gut und was muss besser werden?


Elger, Elverich und Tiepermann geht es, wie sie sagen, vorrangig nicht um einzelne Maßnahmen, die derzeit stattfinden, „auch wenn wir sicher sind, dass darüber gesprochen wird“. „Vielmehr wollen wir aber, dass darüber diskutiert wird, was im Jahnschul-Viertel gut ist und was verbessert werden muss. Wir wollen darüber reden, wie Sie als Anwohner das Jahnschul-Viertel sehen und erleben. Wir wollen mit Ihnen und der Verwaltung über die Gestaltung und Nutzung von Freiflächen, Spielplätzen, Erholungsflächen und städtebaulichen Veränderungen diskutieren“, wenden sie sich an die Bürger. Diese Themen beschäftigen nämlich den Sozial-, wie den Wirtschafts- und auch den Umweltausschuss. Die Vorsitzenden haben die Stadtverwaltung gebeten, die Zusammenkunft der Anwohner vorzubereiten. Der „Prignitzer“ wird rechtzeitig über den Termin informieren. Unbedingt erforderlich ist aus Sicht der drei Abgeordneten, dass die im Quartier ansässigen sozialen Träger an dem Austausch über das Jahnschul-Viertel beteiligt sind, so Marcel Elverich. Man wolle gemeinsam lösungsorientiert diskutieren.

Immer wieder ins Gespräch gebracht wird im Bezug auf Spielmöglichkeiten im Quartier auch seitens der Stadt beispielsweise der Bürgergarten des Mehrgenerationenhauses. Aber dort steht derzeit kein Spielgerät und er ist nur an fünf Tagen in der Woche jeweils für acht Stunden zugänglich.  


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