Weihnachtsmarkt Wittenberge : Rauschebart kommt in der Kutsche

Der Weihnachtsmann waltet seines Amtes und beschenkt die jüngsten Besucher des Weihnachtsmarktes.
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Der Weihnachtsmann waltet seines Amtes und beschenkt die jüngsten Besucher des Weihnachtsmarktes.

In Wittenberge wurde gestern der Weihnachtsmarkt eröffnet / Riesenstollen in 254 Stücke aufgeteilt

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07. Dezember 2017, 11:50 Uhr

Kurz bevor am Mittwochnachmittag der Weihnachtsmarkt eröffnet wurde, tauschte Bürgermeister Oliver Hermann die Rolle. Er begrüßte den Rauschebart mit „Ho, ho, ho“, als dieser ihn mit einer Kutsche und drei PS am Rathaus abholte. Über die Rathausstraße ging’s zur Bühne vor dem Kultur- und Festspielhaus. „Dieses Jahr hat die Fahrt besser geklappt als vergangenes, als wir in der Karl-Marx-Straße stecken blieben, weil die Ponys nicht mehr wollten. Der Verkehr staute sich und ich musste die letzten Meter zu Fuß zurücklegen“, erzählte Hermann bevor er mit „Gut Schnitt“ zum Anschnitt des Riesenstollens schritt.

Gemeinsam mit Bäckermeister Lars Erfert wurde das 3,60 Meter lange Backwerk zerteilt und an die wartenden Besucher verteilt. „Wir haben uns vorgedrängelt, damit jeder ein Stück vom Stollen abbekommt“, scherzten Renate und Waldemar Pschygoda. „Der Stollen schmeckt wie immer sehr gut und der Weihnachtsmarkt sieht wunderbar aus“, freute sich Renate Pschygoda. Wenn es nach dem Wittenberger Bäcker Lars Erfert geht, können die beiden hinsichtlich der Kalorien ohne schlechtes Gewissen in den Stollen beißen. „Der geht nicht so auf die Hüften. Es kommt ja immer auf die Menge an“, tröstete er mit einem Augenzwinkern. In der Nacht zu Mittwoch hatten seine Mitarbeiter und er die Stollen gebacken, dafür unter anderem fünf Kilo Butter, acht Kilo Sultaninen und drei Kilo Mandeln verarbeitet. Letztlich wurden 254 Stücke verteilt. „Die Stollenproduktion beginnt bei uns am 1. November. Zur Weihnachtszeit ist der Stollen ein Dauerbrenner“, so Lars Erfert.

Ein kleines Programm hatten Kinder der zweiten, dritten und vierten Klasse der Jahnschule oder auch der Awo-Kita „Haus der kleinen Strolche“ vorbereitet. „Ich bin ein bisschen aufgeregt, ich möchte das Gedicht vom Plätzchen backen aufsagen“, erzählte die sechsjährige Amira. Beliebt bei den kleinen Besuchern waren die beiden Alpakas aus Breese, die es sich in einer Koppel gemütlich gemacht hatten. Ob sie auf ihnen reiten könne, wollte die Tochter von Stefan Galinowski vom Reporter wissen. „Mir gefällt der Weihnachtsmarkt sehr gut. Gerade für Kinder finde ich ihn schöner als den in Perleberg. Außerdem ist er weitläufiger“, sagte der gebürtige Perleberger Stefan Galinowski, der nun in der Elbestadt wohnt. Er besuche auch gern die Weihnachtsmärkte in Grabow, Ludwigslust und Rostock.

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